Medizin & Forschung

Bei Zähneknirschen zum Zahnarzt

Wer im Schlaf häufig mit den Zähnen knirscht, sollte beim Zahnarzt die Ursache klären lassen. In der Regel seien entweder eine Fehlstellung der Zähne oder psychische Probleme die Ursache des Knirschens. Darauf weist die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein in Kiel hin. Wird das Phänomen nicht behandelt, könne es zu irreparablen Schäden kommen, da zum Teil Kräfte von bis zu 480 Kilogramm pro Quadratzentimeter auf den Zähne wirkten. Auch verursache die ständige Anspannung der Kaumuskeln Kopfschmerzen.

Oft werde das Knirschen durch zu hohe Füllungen oder Kronen verursacht, heißt es weiter. Diese ließen sich normalerweise einfach korrigieren. Schwieriger werde es bei psychischen Ursachen: Hier helfe neben einer Therapie zunächst eine individuell angepasste Schiene, die der Patient vor dem Schlafengehen auf die Zähne setzt. (dpa/gms/red)

Zähne putzen - aber richtig!
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    Gesunde, schöne Zähne

    Gerade und weiße Zähne sind ein Schmuck für jedes Gesicht. Sie selbst können eine Menge dafür tun, das Gebiss gesund und makellos zu erhalten.

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    Zahnpflege-Accessoires

    Dafür stehen in der gut sortierten Drogerie immer neue Hilfsmittel zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wofür sie gut sind und was sie bringen.

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    Elektrische Zahnbürste

    Das A und O der Zahnpflege: Zwei Mal täglich putzen - mindestens. Ob Sie mit der Hand oder elektrisch reinigen, ist im Prinzip egal. Allerdings erledigt die elektrische Zahnbürste die richtigen Putzbewegungen automatisch, außerdem müssen sie mit rund zwei statt drei Minuten etwas kürzer putzen, um den selben Effekt zu erzielen.

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    Handzahnbürste

    Wer sich für eine Handzahnbürste entscheidet, muss auf die richtige Putztechnik achten: Die Bürste im 45-Grad-Winkel an den Zahnansatz ansetzen, sanft rütteln und die gelockerten Beläge zur Kaufläche hin auswischen.

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    Die richtige Zahncreme

    Wählen Sie eine fluoridierte Zahnpasta aus. Fluorid härtet den Zahnschmelz und hilft so, Karies vorzubeugen.

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    Interdentalbürstchen

    Allerdings: Nur mit der Zahnbürste erreichen Sie nur 60 Prozent der Zahnflächen, um sie von Karies auslösenden Belägen zu reinigen. Für die schwer erreichbaren Zahnzwischenräume gibt es Interdentalbürsten in verschiedenen Formen und Größen.

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    Zahnspange säubern

    Die kleinen Bürstchen eignen sich auch zur Reinigung fest sitzender Zahnspangen. Unter den Brackets und Drähten verfangen sich leicht Speisereste, von denen sich zahnschädliche Bakterien ernähren.

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    Zahnseide

    Wenn die Zähne besonders eng stehen oder die Interdentalbürste aus anderen Gründen Probleme macht, greifen Sie auf Zahnseide zurück. Sie reinigt die Zwischenräume sehr effektiv. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen, und reinigen Sie auch ein bis zwei Millimeter unter dem Zahnfleischrand. Nicht vergessen: Jeder Zahnzwischenraum wird von zwei Zähnen gebildet, reinigen Sie beide angrenzenden Flächen einzeln.

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    Zahnseidesticks

    Eine recht praktische Alternative zum Zahnseidefaden am Stück sind Einmal-Zahnseidesticks. Sie produzieren damit allerdings mehr Müll.

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    Equipment regelmäßig wechseln

    Egal ob Handzahnbürste, elektrische oder Interdentalbürste: Wechseln Sie Bürste beziehungsweise Köpfe mindestens alle drei Monate. Interdentalbürstchen sollten Sie sogar nach zwei Wochen wegwerfen und durch eine neue ersetzen.

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    Prophylaxe in der Praxis

    Nehmen Sie regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahr. Er erkennt schon kleine Löcher im Zahn und kann sie zahnerhaltend füllen, bevor größere Maßnahmen nötig werden. Viele Praxen bieten zusätzlich eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) an und empfehlen sie halbjährlich.

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    Zungenreiniger

    Auf der Zunge bilden sich bakterielle Beläge, die nach dem Putzen auf die Zähne übergehen und Karies begünstigen. Vorbeugen kann ein spezieller Zungenschaber. Viele der Reiniger haben eine harte und eine weiche Seite für die zweistufige Reinigung.

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    Nicht mit Wasser ausspülen

    Experten empfehlen, nach dem Putzen den Zahnpasta-Schaum abschließend durch die Zähne zu spülen und dann nur auszuspucken, nicht aber mit Wasser nachzuspülen. So wirkt das Fluorid besser.

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    Mundwasser

    Den Mund nach dem Putzen mit Mundwasser zu spülen, kann Bakterien an schwer zugänglichen Stellen ebenfalls den Garaus machen. Zahnseide oder Interdentalbürsten ersetzt das aber nicht.

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Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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