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Stress

Bei Tumorerkrankungen doppelt ungesund

Feste vorbereiten oder den nächsten Winterurlaub planen - bei Zeitdruck kann aus Vorfreude schnell ein Stressfaktor werden. Stress kann aber die bestehende chronische Erkrankung negativ beeinflussen und zusätzlich krank machen. Gönnen Sie sich daher jetzt öfter mal eine Auszeit.

Auf psychische Belastungen bzw. Stress reagiert der Körper, indem er vermehrt bestimmte Stresshormone ausschüttet. Diese bewirken ihrerseits, dass Blutdruck und Pulsfrequenz steigen, die Atmung beschleunigt und die Muskulatur angespannt ist. Der Kreislauf wird zusätzlich belastet. Bei bereits vorherrschenden Problemen kann dies schnell zu einem Kollaps führen, besonders wenn der Stress anhält. Neben dem körperlichen kann Stress auch das seelische Befinden weiter mindern. Lassen Sie es also nicht so weit kommen und sorgen Sie konsequent dafür, dass das das Jahr auch wirklich schön und besinnlich ausklingt.

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Immer mit der Ruhe

Schon regelmäßige kurze Pausen täglich können wirksam vor Stress schützen. Gönnen Sie sich z.B. mal eine Massage oder Entspannungsbad. Auch ein Spaziergang an frischer Luft hilft, den Kopf frei zu bekommen und somit Stress abzubauen. Auch Stoffwechsel und Immunsystem werden so angeregt und die körperliche Fitness in vielfältiger Weise verbessert. In stressigen Zeiten sollten Sie besonders auf solche „Aus- und Aufbauzeiten" sowie auf ausreichend Schlaf achten. Schließlich gehen danach die Arbeiten wieder viel besser und schneller von der Hand. Männer und Frauen gehen übrigens sehr unterschiedlich mit Stress-Situationen um. Männer reagieren sich häufig mit Sport ab, während Frauen Entspannungstechniken wie Yoga oder Gespräche mit Freunden nutzen, um den Druck abzubauen.

Gut geplant ist halb gewonnen

Stress lässt sich leider nicht immer vermeiden. Doch eine gute Planung hilft, ihn zu reduzieren. Machen Sie sich Aufgabenlisten und arbeiten Sie diese Stück für Stück ab. So behalten Sie den Überblick. Verteilen Sie Aufgaben, die Sie nicht unbedingt selbst erledigen müssen, auf Familienmitglieder und Freunde. Auch hilft es, die Ansprüche etwas herunterzuschrauben.


Quelle: Nach Informationen der Techniker Krankenkasse, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und dem Kompetenznetz Leukämie
Autor: Claudia Urban
Stand: Apr 4, 2008


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