
Fußpflege
Gesunden Füßen können Pilzerreger nichts anhaben
Pflegen Sie ihre Füße richtig und senken Sie damit ihr Risiko für Fuß- und Nagelpilz!
Gesunde, gepflegte Füße sehen nicht nur schön aus, sondern schützen auch vor Nagelpilz und anderen Infektionen. Tun Sie also rechtzeitig etwas gegen Hornhaut, eingewachsene Nägel, Hühneraugen, Warzen & Co. Eine regelmäßige und fachgerechte Fußpflege sorgt dafür, dass die Füße intakt bleiben.
Im Grunde kann man ganz einfach dafür sorgen, dass keine Schwielen und Risse an den Füßen entstehen. Ein häufiger Auslöser ist zu enges, hochhackiges Schuhwerk. Aus den Schwielen entstehen Hühneraugen (Clavi), die tief in die Haut hineinreichen und vor allem bei Druck Schmerzen verursachen können. Falsches Schneiden und zu enge Schuhe können auch zum Einwachsen der Zehennägel in die Haut führen.
Fußpflege zu Hause
Mit einer regelmäßigen häuslichen Fußpflege zum Schutz der Füße ist schon viel gewonnen. Etwa alle zwei Wochen kann man, beginnend mit einem Fußbad, eine sorgfältige Fußbehandlung durchführen. Geeignete Badezusätze, etwa Totes-Meer-Salz oder Lavendelöl, erhöhen den entspannenden und heilenden Effekt. Nach dem Fußbad werden die Füße sorgfältig getrocknet und die Hornhaut entfernt. Dabei aber nicht mit scharfen Gegenständen arbeiten (Verletzungsgefahr!), sondern einen Bimsstein benutzen. Verschneiden Sie dann vorsichtig die Nägel, sodass ein kleiner weißer Rand bestehen bleibt. An den Ecken nur feilen! Danach kann man die Füße leicht massieren und nach Wunsch eine pflegende, am besten unparfümierte Creme auftragen. Bei Rissen (Rhagaden) können zusätzlich harnstoffhaltige Salben oder Wundsalben aufgebracht werden.
Daneben benötigen die Füße ausreichend Platz und Luft. Hier hilft geeignetes Schuhwerk und öfter mal barfuß gehen. Eine Ansteckung mit Warzen kann man durch das Tragen von Badeschuhen in öffentlichen Schwimmbädern und Saunen verhindern.
Manchmal gehts nur mit professioneller Hilfe
Wer häufig unter Fußproblemen leidet oder zu einer Risikogruppe gehört wie beispielsweise Diabetiker, bei denen Fußverletzungen und Infektionen schlimme Folgen haben können, sollte die fachliche Hilfe eines medizinischen Fußpflegers, eines so genannten Podologen, in Anspruch nehmen. Dieser ist (im Unterschied zum kosmetischen Fußpfleger!) durch eine spezielle Ausbildung befähigt, Krankheiten am Fuß, z.B. Pilzerkrankungen, zu erkennen und diesen durch bestimmte vorbeugende Maßnahmen entgegenzuwirken. Er behandelt eingewachsene Nägel, Hornhaut und Risse (Rhagaden) fachgerecht und ist befugt, Hühneraugen oder Warzen zu entfernen.
Darüber hinaus wird der/die medizinische Fußpfleger/in Ihnen eine Anleitung für die sachgerechte Fußpflege zu Hause geben. Diabetiker sollten regelmäßig, etwa alle vier bis sechs Wochen, zur Fußpflege gehen. Wegen der hohen Gefährdung kann der Arzt bei ihnen die Behandlungen auch per Rezept verordnen. Beim normal Gefährdeten ist dies nicht möglich. Hier reicht es aber völlig aus, die eigene Fußpflege in größeren Abständen von einer Fachkraft kontrollieren und sich dabei individuell beraten zu lassen. Adressen staatlich geprüfter medizinischer Fußpfleger findet man unter www.podologen.de oder www.podologenliste.de.





