Kognitive Leistung
Sport und Ernährung bringen das Gehirn auch im Alter auf Trapp
Sport im Alter und eine gesunde Ernährung halten das Gehirn fit. Das zeigt eine Studien-Auswertung, die im Rahmen der Internationalen Alzheimerkonferenz in Wien vorgestellt wurden.
Eine "herzgesunde Ernährung" und moderate körperliche Aktivität können die Gedächtnis- und Denkleistung im Alter verbessern. Das zeigt eine Auswertung von Studien, die auf der Internationalen Alzheimerkonferenz in Wien vorgestellt wurde.
In einer Studie, die die Effekte körperlicher Aktivität von mehr als 3.800 Teilnehmern über einen Zeitraum von 11 Jahren auswertete, zeigte sich, wie das Gehirn im Alter von einer gesunden Ernährung profitieren kann. Der Fokus der Studienautoren richtete sich dabei darauf, wie häufig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch, rotem Fleisch, oder die Verwendung von Kochsalz auf dem Speiseplan der Testpersonen standen.
Die Gedächtnis- und Denkleistungen von Teilnehmern, die sich streng an eine solche Ernährungsweise hielten, waren auf einer 100-Punkte-Skala zu Beginn der Studie um zwei und nach 11 Jahren um vier Punkte besser als bei den Personen, die sich eher ungesund ernährten.
Eine weitere Studie mit knapp 3.100 Personen zwischen 70 und 79 Jahren untersuchte die Auswirkungen moderater körperlicher Aktivität auf die kognitive Leistung. Die physische Aktivität wurde zu Beginn der Studie, dann nach zwei, vier und sieben Jahren anhand Teilnehmer-Angaben, wie lang sie pro Woche Spazieren gingen, ausgewertet. Bei den Teilnehmern mit einem konstant bewegungsarmen Lebensstil nahm die kognitive Leistung in zehn Jahren um 6,2 Punkte auf der 100-Punkte-Skala ab. Diejenigen, die körperlich sehr aktiv waren, hatten jedoch nur einen Abfall von 4 Punkten. Auch Testpersonen, die zu Beginn der Studie eher träge waren, später dann aber mäßig Sport trieben, profitierten davon: Ihre kognitive Funktion nahm nur 4,4 Punkte ab.




