Krebs durch Rauchen
Nicht nur Lungenkrebs ist zu befürchten
Circa 40 krebserregende Bestandteile im Tabak sind für eine Reihe von Krebserkrankungen verantwortlich. Neben dem Lungenkrebs gibt es noch zahlreiche weitere Krebsarten, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Sie reichen vom Mund bis Magen.
Hierzu zählen der Mundhöhlen-, Zungen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, und Magenkrebs. Aber auch andere Krebsarten wie Nasen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Blasenkrebs können die Folge von Tabakkonsum sein. Das Risiko für Raucher, an diesen Krebsarten zu erkranken, ist um eineinhalb bis 27,5 Mal höher als bei Nichtrauchern, je nach Organ. Die Gefahr, an einer der genannten Krebsarten zu erkranken, hängt natürlich auch von Art und Schweregrad des Rauchens ab, aber unter anderem auch:
- von der Menge der gerauchten Zigaretten
- von der Dauer des Rauchens
- vom Alter, in dem mit dem Rauchen begonnen wurde
- von der Inhalationstiefe
Rauchen verursacht allerdings nicht nur eine ganze Reihe von Krebsarten, sondern auch zahlreiche weitere Beschwerden: So stört zum Beispiel das Rauchen die Mundflora. Durch einen übermäßigen Belag kommt es zur Verfärbung der Zähne. Raucher sind eineinhalb Mal gefährdeter ihre Zähne zu verlieren als Nichtraucher. Außerdem kann übermäßiges Rauchen Zahnfleisch-Erkrankungen hervorrufen. Nicht nur ein Zahnfleischrückgang konnte durch Tabakkonsum beobachtet werden, sondern auch vermehrte Zahnfleischentzündungen traten auf.
Und: Rauchen schlägt auf den Magen. Zuviel Tabak setzt die Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien herab, die für Magengeschwüre verantwortlich sind. Es mindert auch die Fähigkeit des Magens, Säure nach einer Mahlzeit zu neutralisieren. Die Folge: Die daraus übrig gebliebene Säure schädigt die Schleimhaut des Magens. Magengeschwüre treten bei Rauchern häufiger und in stärkerem Maße auf.
Wichtig zu wissen: Die Gesundheitsschäden des Rauchens werden fast ausschließlich durch das Inhalieren des Rauchs und nur geringfügig durch das Nikotin ausgelöst.






