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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema Rauchen

Sind Light-Zigaretten gesünder als normale Zigaretten? Lassen Zigaretten Sie wirklich alt aussehen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Rauchen.

Wie gefährlich ist das Passivrauchen?

Passivrauchen ist weit mehr als nur belästigend. Nach heutigem Stand der Wissenschaft stellt es ein beträchtliches gesundheitliches Risiko dar. Reizungen der Schleimhäute, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Husten, Schwindelgefühle, Übelkeit, Bronchitis können die Folgen sein. Außerdem ist das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, um 23 Prozent erhöht, das an Lungenkrebs um 26 Prozent. Pro Jahr sterben in Deutschland 300 bis 400 Menschen an Lungenkrebs durch das Passivrauchen (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum). Auch Kinderärzte warnen vor dem Passivrauchen. Wenn ein Elternteil raucht, ist das Risiko für Kinder, an Asthma zu erkranken, erhöht.

Altern Raucher schneller als Nichtraucher?

Ja. Eine britische Studie bestätigte, dass die Haut des Rauchers um ein Viertel dünner ist als die des Nichtrauchers. In manchen Fällen betrug der Unterschied sogar 40 Prozent. Grund: Der Tabak setzt ein bestimmtes Enzym frei, dass die Elastizität der Haut herabsetzt. Manche Raucher wirken im Gesicht um Jahre älter als Nichtraucher. Und: Nicht nur die Haut altert durch das Rauchen, sondern auch das Gehirn. Gedächtnisleistung und Lernvermögen nehmen bei Rauchern mit zunehmendem Alter deutlich schneller ab als bei Nichtrauchern.

Sind Light-Zigaretten weniger gesundheitsschädlich?

Nein, der Nikotingehalt ist zwar reduziert, aber die restlichen 4000 Substanzen belasten den Körper gleichermaßen. Hinzu kommt: Häufig werden mehr Light-Zigaretten geraucht, um den niedrigeren Nikotingehalt auszugleichen.

Wie groß ist die Gefahr des Zigarrenrauchens?

Ähnlich groß wie durch das Zigarettenrauchen. Das Rauchen von Zigarren erhöht nach einer US-Studie erheblich das Risiko einer Krebserkrankung der Atemwege. Ein Zigarrenraucher erkrankt vier Mal eher an Mund- und Rachenkrebs als ein Nichtraucher. Bei Kehlkopf- und Lungenkrebs muss er sogar mit einem zehn Mal beziehungsweise fünf Mal höherem Risiko rechnen.


Autor: Springer Medizin
Stand: Nov 19, 2007


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