Was muss man beachten?
Schmerzen
Schmerzen sind nicht leicht zu ertragen. Selbst gegen den Schmerz etwas zu unternehmen ist nur dann ratsam, wenn die Schmerzursache bekannt ist wie zum Beispiel bei Kopfschmerzen nach einer Feier oder der gelegenlich brummende Schädel bei Wetterumschwung oder Stress.
Durch Schmerzen teilt uns unser Körper mit: Hallo, hier stimmt was nicht. Schmerzen sind also ein Warnsignal. Jeder ungewohnte Schmerz, der in dieser Form zum ersten Mal auftritt, ist daher automatisch Anlass für einen Arztbesuch. Gegen das Warnsignal Schmerz darf man in Eigenregie nur etwas unternehmen, wenn man den Grund der Warnung kennt. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht sinnvoll, Schmerzen generell einfach auszuhalten. Denn der Körper hat ein Schmerzgedächtnis. Beim nächsten Mal entstehen die Schmerzen vielleicht schneller und heftiger. Man muss also einen vernünftigen Mittelweg finden. Das heißt: Schmerzen bekämpfen, aber dabei nicht vergessen, dass sie ein Warnsignal sind. Und: Nicht immer gleich zur Tablette greifen. Beispiel Kopfschmerzen: Der brummende Schädel nach einer feuchtfröhlichen Feier ist ein Fall für ein Schmerzmittel. Der gelegentliche Kopfschmerz bei Stress oder einem Wetterumschwung auch - sofern ein Spaziergang an der frischen Luft, ein kalter Waschlappen oder einfach Entspannung ihre Wirkung nicht tun. Vorausgesetzt, der Schmerz unterscheidet sich nicht von dem, den man kennt und geht folgenlos und rasch (innerhalb von Stunden bis höchsten drei Tagen) wieder vorbei. Und: er stellt sich nicht zu häufig ein.
Treten ungewohnt starke oder uncharakteristische Kopfschmerzen auf bzw. haben sie Begleiterscheinungen wie Fieber, Erbrechen, Nackensteife oder Sehstörungen, dann heißt es: Sofort zum Arzt!
Auch für Zahnschmerzen und, ganz allgemein, für alle Schmerzarten gilt: Kurzfristig kann man sie mit Schmerzmitteln lindern. Dann aber muss der Zahnarzt den Ursachen auf den Grund gehen und den Übeltäter sanieren. Wegen der Nachbarschaft zu den Zähnen können auch mal Probleme in den Kieferhöhlen zu Zahnschmerzen führen. Daher nicht wundern, wenn der Zahnarzt einen erst einmal zum Hals-Nasen-Ohrenarzt weiterschickt!





