Selbstmedikation bei Magenbeschwerden
Wann man besser den Arzt zu Rate zieht
Wie bei allen anderen gesundheitlichen Störungen, so hat auch die Selbstmedikation bei Magenbeschwerden ihre Grenzen. Der Grund: Von der Art der Beschwerden kann man leider nicht auf ihre Ursachen schließen.
Hinter Magenbeschwerden kann eine harmlose Magenverstimmung genauso stecken wie ein ganz und gar nicht harmloses Magengeschwür. Magenbeschwerden selbst behandeln sollte man zur Sicherheit also nur dann, wenn man weiß, warum der Magen so "sauer" reagiert. Wenn man z. B. beim Essen über die Stränge geschlagen hat, zu viel Alkohol im Spiel war oder der Stress seinen Tribut fordert.
Treten die Beschwerden öfter als nur gelegentlich und/oder ohne erkennbare Ursache auf, dann ist ein Arztbesuch fällig. Denn nur der Arzt kann herausfinden, ob die Beschwerden einen ernsteren Hinter-grund haben und im Falle eines Falles eine geeignete Behandlung einleiten. Ein Magengeschwür heilt mit modernen Medikamenten in aller Regel innerhalb relativ kurzer Zeit. Unbehandelt kann aus einem Magengeschwür auch Magenkrebs ent-stehen. Bei Magenbeschwerden ist der Gang zum Arzt ist auch dann ratsam, wenn die Beschwerden länger als drei Tage dauern bzw. man sich ausgeprägt krank fühlt. Sofort zum Arzt muss man, wenn sich der Stuhl schwarz färbt oder man Blut erbricht.





