Erkältet?
Häufig fehlt’s an Vitamin D
Sind Menschen oft erkältet, haben sie möglicherweise einen Vitamin-D-Mangel: Nach Daten einer US-Studie mit knapp 19 000 Probanden ist das Erkältungsrisiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten um ein Drittel erhöht.
Auch in Deutschland sind niedrige Vitamin-D-Spiegel weit verbreitet. So ergab eine Auswertung des Bundes-Gesundheitssurveys, dass 57 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen zumindest einen milden Vitamin-D-Mangel aufweisen (Vitamin-D-Spiegel unter 50 nmol/l). Bei den über 65-jährigen Frauen waren es sogar 75 Prozent.
Gerade im Winter sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D mit der Nahrung achten. Denn die Sonneneinstrahlung reicht in Deutschland von Oktober bis März nicht aus, um genügend Vitamin D über die Haut zu bilden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene die tägliche Aufnahme von 5 Mikrogramm Vitamin D; dies entspricht 200 Internationalen Einheiten (IE). Für ältere Menschen ab 65 Jahren sollten es doppelt so viel sein: zehn Mikrogramm pro Tag. Allerdings sind nur wenige Lebensmittel gute Vitamin-D-Lieferanten. Dazu zählen Fettfische wie Lachs, Hering oder Makrele, aber auch Pilze. Die Empfehlung von 5 Mikrogramm wird beispielsweise erreicht durch eine Portion Fettfisch pro Woche (etwa 150 Gramm Hering oder Lachs).





