Sexualität & Trends
Gewusst wo: Die erogenen Zonen der Frau
Im Prinzip kann jeder Teil des weiblichen Körpers, der besonders sensibel auf Liebkosungen und Streicheln reagiert, eine erogene Zone sein. Wird diese Körperregion berührt, produziert das Sexual-Zentrum des Gehirns Lusthormone, die sexuelle Erregung auslösen oder verstärken. Diese lustvolle Reaktion hängt jedoch von der persönlichen Empfindlichkeit ab. Denn jede Frau reagiert individuell auf Reize. Auch die Empfänglichkeit bestimmter Bereiche kann ja nach Frau stark variieren.
Will Mann die erogenen Zonen der Partnerin aufstöbern, muss er sich auf Forschungsreise begeben. Keine schwierige Sache wenn er weiß, wo er suchen soll.
Die unterschiedlichen Lustzonen der Frau
Viele Frauen erleben es als sehr prickelnd, wenn die Handinnenflächen und Finger zärtlich gestreichelt werden. Auch die Lippen verlangen nach Aufmerksamkeit. Am liebsten haben sie es, wenn sie mal sanft und sinnlich, mal fordernd und begehrend geküsst werden. Frauen lieben es zudem, massiert zu werden. Am liebsten stundenlang und mit einem duftenden Massageöl. Nacken und Hals vertragen zärtliche Liebkosungen und Streicheleinheiten. Doch auch sanfte Bisse können die Lust beflügeln.
Für die meisten Frauen gehören die Brüste zu den empfindlichsten erogenen Zonen. Gerade die Stimulation der Brustwarzen kann bei manchen Frauen einen Orgasmus auslösen. Denn an dieser Stelle der Brüste enden besonders viele Nerven. Auch der Po und die Schenkel reagieren sehr empfindlich auf Berührungen. Zärtliche Küsse und Bisse wirken regelrecht elektrisierend und heizen ordentlich ein.
Das Epizentrum der Lust ist der Beckenbereich
Zu den spezifischen erogenen Zonen der Frau zählt die Vulva mit den großen und kleinen Schamlippen, die Klitoris, der Bereich der Harnröhrenöffnung , die vordere Scheidenwand und das Scheidengewölbe nahe des Gebärmutterhalses. Hier sind Kreativität und Fingerspitzengefühl gefragt.
Die wohl wichtigste erogene Zone der Frau ist die Klitoris. Sie befindet sich an der vorderen Umschlagfalte der kleinen Schamlippen. Äußerlich sichtbar ist nur der Schaft und die Eichel. Die Anzahl der Nerven in der Eichel ist um ein Vielfaches größer als die im Penis. Sie leiten entsprechend mehr Reize an das Lustzentrum im Gehirn. Viele Frauen sind so empfindlich, dass sie nur indirekt stimuliert werden möchten; andere Frauen erleben regelrechte Höhenflüge, wenn die Klitoris direkt gereizt wird.
Wie wichtig die Klitoris für das Lustempfinden ist, zeigen zahlreiche Untersuchungen: Ein großer Anteil der Frauen kann nur dann zum Orgasmus kommen, wenn die Klitoris stimuliert wird. Dabei sind der Phantasie des Mannes keine Grenzen gesetzt.
Auf den Punkt gebracht
Viele Männer widmen sich mit vollem Einsatz der Suche nach dem G-Punkt. Diese stark erogene Zone liegt etwa vier Zentimeter vom Scheideneingang entfernt an der Vorderwand der Scheide. Bei sexueller Erregung ist sie durch die Vielzahl von Blutgefäßen tastbar. Und doch entpuppt sich das Aufstöbern des Lustpunktes häufig als wahre Herausforderung. Doch es wird noch schwieriger: Der britische Zoologe und Verhaltesforscher Desmond Morris berichtet in seinem Buch Die nackte Eva", dass Frauen gleich vier G-Spots" besitzen. Der bekannte G-Punkt erhält Unterstützung vom A-Punkt, U-Punkt und C-Punkt.
Der A-Punkt liegt in der oberen Vaginalwand hinter dem G-Punkt. Wird der A-Punkt stimuliert, schwellen die Geschlechtsorgane an und reagieren mit vermehrtem Scheidenfluss. Durch sanften Druck des Punktes sollen Frauen sogar zu multiplen Orgasmen finden.
Bei dem C-Punkt handelt es sich um die Klitoris.
Der U-Punkt liegt genau über und an den Seiten der Harnröhren-Öffnung. Durch Berührung dieser erogenen Zone soll die Frau, laut Desmond Morris, ungeahnte Wonnen erleben.









