Selbstbefriedigung
Onanie - Nicht nur Notlösung
Noch immer befriedigen sich Männer häufiger selbst als Frauen. Doch die Frauen ziehen kräftig nach - und zwar unabhängig davon, ob sie sich in einer Partnerschaft befinden oder auf Solopfaden wandern.
Kein Wunder, denn was ist unkomplizierter und zuverlässiger als die Onanie? Und es gibt gute Gründe für ein friedvolles Nebeneinander von Selbstbefriedigung auf der einen und Geschlechtsverkehr auf der anderen Seite.
Selbstlust kann die Partnerschaft bereichern
Die Selbstbefriedigung hat ihr Schattendasein als Ersatzbefriedigung in Zeiten des Singledaseins verloren und scheint sich als eigenständige Spielart der Liebesfreuden etabliert zu haben. Und das ist gut so. Denn der befriedigende Solo ist eine gute Einstimmung für den Sex zu zweit. Denn nur wer seinen Körper kennt und sich selbst in Ekstase versetzen kann, ist reif für die Liebesdisziplinen mit dem Partner und offen für eine ungehemmte Sexualität.
Selbstbefriedigung steht nicht in Konkurrenz zur Liebe zu zweit: Während wir uns beim Geschlechtsverkehr auf unseren Partner konzentrieren, können wir bei der Selbstbefriedigung die Gedanken schweifen lassen. Dem Kopfkino sind keine Grenzen gesetzt. Während sich Männer in der Phantasie am liebsten mit ihrer Traumfrau vergnügen, sind Frauen bei der Eigenlust eher bei sich selbst, ihrem Körper und den körperlichen Veränderungen. Vor allem Frauen, die in einer festen Beziehung sind, erleben die Lust mit sich selbst als sehr bereichernd. Viele geben an, dass es gerade nach einem Orgasmus beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner sehr lustvoll ist, sich selbst zu streicheln und so die Erregung aufrecht zu erhalten.
Und gesund ist die Selbstliebe obendrein. Denn mit jedem Orgasmus wird der Beckenboden-Muskel zwischen Schambein und Anus trainiert. Der Muskel ist für die Erregungsweiterleitung verantwortlich und kann bei guter Wartung die Intensität der Lust auf Dauer steigern.









