Selbstbefriedigung
Sexkiller beim Masturbieren ausschalten
Selbstbefriedigung ist kein minderwertiger Ersatz für das Liebesspiel mit einem Partner, sondern eine Bereicherung des Sexlebens. Und trotzdem ist der "Quickie" beim Masturbieren häufig Standard: Es schnell hinter sich bringen, am besten gar nicht erst die Kleider ausziehen und sich bloß nicht dabei erwischen lassen. Zeit nehmen sich die wenigsten Frauen und Männer.
Die meisten hatten in ihrer Kindheit und Jugend panische Angst davor, entdeckt zu werden: Plötzlich geht die Tür auf, und die Mutter sieht, wie man sich selbst "befummelt" - ein Albtraum. Deshalb masturbieren viele Menschen auch nur bei sehr starkem sexuellen Druck.
Den Akt zelebrieren
Doch es geht auch mit Genuss: Sich viel Zeit nehmen, es sich kuschelig machen, vielleicht mit schöner Musik, angenehmem Licht, duftenden Kerzen, frischer Bettwäsche oder einem besonderen Massageöl - das kann der erste Schritt sein zum Liebesspiel mit sich selbst. Auch ein erotisches Buch zu lesen oder ein Video anzuschauen, ist oft erregend.
Echte Lust umfasst alle Sinne, das bestätigen Sexualtherapeuten immer wieder: Sehen, hören, schmecken, riechen - all das hat Einfluss auf die Sinnlichkeit und Sexualität. Gerade bei Frauen spielt die Atmosphäre eine große Rolle, besonders wenn sie sich das erste Mal selbstbefriedigen. Die Stimme der besten Freundin auf dem Anrufbeantworter oder die Familie vor der Tür können absolute Lustkiller sein. Frauen - und auch Männer - sollten deshalb einen ungestörten Ort und Zeitpunkt für die Selbstbefriedigung wählen und ein angenehmes Drumherum schaffen.









