Aktuelle Studie
Immer mehr Menschen vertrauen auf Homöopathie
Mehr als die Hälfte der Deutschen hat schon mal ein Kügelchen eingeworfen. Viele hat die Wirkung überzeugt und zu regelmäßigen Homöopathie-Anwendern gemacht.
Während die Deutschen vor einigen Jahrzehnten noch gemeinschaftlich die Augen gerollt haben, wann immer von Homöopathie die Rede war, so sind die skeptischen Stimmen in den letzten Jahren immer leiser geworden. Eine repräsentative Umfrage zur Bekanntheit, Verwendung und dem Image homöopathischer Arzneimittel durch das Institut für Demoskopie Allensbach hat nicht nur den anhaltenden positiven Trend in Sachen Beliebtheit ausgemacht, sondern außerdem gezeigt, dass ein Großteil der Deutschen weiß, was genau es mit der Homöopathie auf sich hat.
Die Bevölkerungsumfrage wurde von Herstellern homöopathischer Arzneimitteln beauftragt, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft im Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller zusammengeschlossen haben. Ziel war es, eine objektive Studie zur Bekanntheit, der Verwendung und dem Image homöopathischer Arzneimittel auf die Beine zu stellen.
Die Ergebnisse dürften die Hersteller erfreuen. 92 Prozent der Deutschen, darunter überdurchschnittlichen vielen Frauen, ist die Homöopathie durchaus ein Begriff. Jeder sechste Befragte kann die Wirkungsweise der entsprechenden Präparate charakterisieren. Ein Viertel der deutschen Bevölkerung bezeichnet sich gemäß den Studien-Ergebnissen als „überzeugter Verwender“ homöopathischer Arzneimittel. Sie benutzen die entsprechenden Präparate bei Beschwerden und Erkrankungen und sind ohne Einschränkungen von der Wirksamkeit der Kügelchen und Tropfen überzeugt.
Die große Mehrheit der bisherigen Nichtanwender schließt es nicht aus, bei Beschwerden wie Erkältungen und grippalen Infekten homöopathische Mittel einzunehmen. Für lediglich 14 Prozent der Befragten kommt es nicht in Frage, entsprechende Mittel anzuwenden.






