Stress & Burnout
Der Wohlfühlsonntag
Eigentlich ist er der ruhigste Tag der Woche: der Sonntag. Man kann sich zurücklehnen und die Seele baumeln lassen. Allerdings nur, wer sich dafür die Zeit nimmt. Viele denken entweder schon an den drohenden Montag oder an die vergangene Woche, die liegengebliebene Arbeit oder den Stress, der in den nächsten Tagen auf sie zukommt. Damit sollte jetzt Schluss sein.
Hier die besten Strategien für einen schönen und entspannten Sonntag:
- Den Job vergessen
Natürlich ist auch diesmal wieder etwas liegengeblieben. Macht aber nichts. Das ist völlig normal. Damit man nicht das ganze Wochenende darüber nachdenkt, sollte am Freitag kurz eine Liste aller noch zu erledigenden Dinge anfertigt werden. Der Zettel kommt dann in die Schublade oder an die Pinnwand und wird erst am Montag wieder hervorgeholt. Sonntags lassen sich diese Dinge sowieso nicht erledigen. Durch das Wegsperren oder Weghängen wird dem Körper signalisiert, dass der Job erst am Montag wieder die erste Geige spielt.
- Einfach mal zurücklehnen
Klar, die Woche war anstrengend, vollgepackt mit Terminen, Konferenzen und Schriftkram. Doch jetzt ist Wochenende und endlich Ruhe. Von wegen! Viele tappen jetzt erst richtig in die Falle. Sie heißt Freizeitstress.Joggen , schwimmen, einkaufen, Einladungen wahrnehmen, private Post durcharbeiten. Statt der ersehnten Ruhe wird es richtig stressig. Schluss damit! Schalten Sie einen oder besser gleich mehrere Gänge runter. Es ist Luxus pur, sich einfach mal gar nichts vorzunehmen. - Rituale pflegen
Wer schon sonntags nur an Montag denkt, sollte sich etwas Schönes für diesen meist gehassten Tag der Woche vornehmen. Essen gehen mit den Lieblingskollegen, ein paar Blumen für den Arbeitsplatz. Das hebt die Laune gleich an. Oft hilft auch Gute-Laune-Musik auf dem Weg zur Arbeit. - Genau nachdenken
Wen jeden Sonntag der Montagsfrust packt, der sollte sich einmal genau überlegen, woran das liegt. Ist es der Job, der einem schon lange keinen Spaß mehr macht, die ätzenden Kollegen oder der cholerische Chef? Wer am Sonntag in eine richtige Depression fällt, muss etwas unternehmen. Ein Jobwechsel ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht immer einfach, aber manchmal einfach nötig. Und vielleicht ist ja nicht alles schlecht. Wenn es auch schwierig ist, so sollte man sich an die Dinge erinnern, die einem am Job so richtig gut gefallen. Wer spürt, dass die eigene Arbeit wichtig ist, kann den Sonntag viel besser genießen. - Entspannung lernen
Wer die ganze Woche über hart arbeitet, dem fällt es ziemlich schwer, am Wochenende abzuschalten. Die innere Unruhe ist manchmal übermächtig. Doch so komisch es sich auch anhört: Übung macht den Meister. Versuchen Sie zu entspannen, vielleicht mit Hilfe einer Entspannungs-CD. Tipp: Nur bloß nichts erzwingen, anfangs reichen schon zehn Minuten. Wenn der Körper erst einmal merkt, wie gut ihm das alles tut, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich stundenlang verwöhnen lässt. (td)









