Konzentration
Aufmerksamkeit: Voraussetzung für Konzentration
Eine wichtige Voraussetzung für konzentriertes Arbeiten ist Aufmerksamkeit. Diese Fähigkeit, sich zu konzentrieren ist zum Teil genetisch festgelegt, kann aber auch bewusst gesteuert werden. Übungen können helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.
Im täglichen Leben wird unser Organismus ständig mit neuen Informationen gefüttert. Alle wahrgenommenen Reize (Stimuli) landen für den Bruchteil einer Sekunde in einem speziellen Speicher, dem "sensorischen Speicher" oder "Ultra-Kurzzeitgedächtnis" des Gehirns.
Informationen bewusst auswählen
Konzentration heißt nun, dass die Aufmerksamkeit bewusst auf ein bestimmtes Objekt gelenkt und dort gehalten wird. Das ist immer mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Schließlich müssen alle unwichtigen und ablenkenden Informationen ausgeblendet werden. Konzentration ist also eine absichtlich über einen längeren Zeitraum aufrechterhaltene fokussierte Aufmerksamkeit.
Welche Informationen durch das Gehirn ausgewählt und damit bewusst wahrgenommen werden, wird durch die "Aufmerksamkeit" bestimmt. Sie ist einerseits genetisch festgelegt, kann aber andererseits auch individuell beeinflusst werden.
Aufmerksamkeit lässt sich trainieren
Die folgende Übung dient dazu, trotz einsetzender Gewöhnung die kontrollierte Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.
- Betrachten Sie den Sekundenzeiger einer Uhr. Achten Sie zwei Minuten lang nur auf die Bewegung des Zeigers. Sobald Sie abschweifen oder über etwas anderes nachdenken, sammeln Sie Ihre Aufmerksamkeit und beginnen von vorn. Versuchen Sie, zwei Minuten lang konzentriert zu bleiben.
Damit die Übung abwechslungsreicher wird, können Sie auch folgende Variationen ausprobieren:
- Konzentrieren Sie sich halb auf die Bewegung des Sekundenzeigers und halb auf Ihre Hände. Versuchen Sie Ihre Aufmerksamkeit genau in der Mitte zu teilen.









