Führungsstil
Soziale Kompetenz
Sie ist wichtiger als Fachwissen oder eine brilliante Analysefähigkeit: die soziale Intelligenz. Versuchen Sie doch, diesen wichtigsten Karrierefaktor zu erlernen!
Die Anforderungen an Führungskräfte sind hoch! Neben einem fundierten fachlichen Wissen wird von ihnen auch zunehmend mehr persönliche Kompetenz erwartet. Die fachliche Qualifikation stellt oft das kleinste Problem dar. Ganz anders sieht es da schon mit der sozialen Kompetenz aus. Gerade sie scheint aber ein ganz zentraler Karrierefaktor zu sein. Schließlich hat jeder schon mal erlebt, wie ein durchschnittlicher Kollege durch "soziale Schläue" einen besser qualifizierten Konkurrenten aus dem Feld geschlagen hat.
Soziale Intelligenz ist lernbar!
Im Gegensatz zu den vorgegebenen intellektuellen Fähigkeiten der Intelligenz ist die Sozialkompetenz jedoch erlernbar! Dafür müssen allerdings alte Verhaltensmuster abgelegt werden. Das wiederum erfordert eine gehörige Portion Selbstreflexion. Leichter fällt das Erlernen sozialer Kompetenzen mit Hilfe entsprechender Kurse und Seminare. Der Vorteil liegt darin, dass neue Rollen und Fähigkeiten erst mal in einem geschützten Rahmen ausprobiert werden können.
Bei der Auswahl der Seminare sollten Sie Wert auf praxisbezogene Inhalte legen. Vorsicht bei fragwürdigen Modeerscheinungen! Eine Zeit lang war beispielsweise Zen-Meditation für Manager absolut in.
Egal für welches Seminar man sich entscheidet: Die Teilnahme muss freiwillig sein. Ansonsten fehlt ohnehin die innere Bereitschaft, sich wirklich auf den Kurs einzulassen. Die neu erlernte soziale Kompetenz kann natürlich nicht automatisch sämtliche vorhandenen Defizite beseitigen. Massive Ängste und Störungen wie beispielsweise
Karrierestrapazen: ja oder nein?
Nicht jeder, der die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, strebt tatsächlich die große Karriere an! Je höher man auf der Karriereleiter klettert, desto größer wird auch der
Ob jemand Karrierestrapazen auf sich nimmt oder nicht, hängt schließlich auch von ganz persönlichen Wertungen ab. Sind die Familie, das Hobby oder soziales Engagement wichtiger, wird meist nicht allzu viel Energie in das berufliche Weiterkommen gesteckt. Viele Menschen sind außerdem mit Ihrer fachlichen Arbeit ganz zufrieden und streben keine höhere Position an. Vor allem Frauen wollen oft ihre Familie nicht zugunsten der Karriere vernachlässigen und verzichten daher lieber auf einen steilen Aufstieg.









