Ausgeglichenheit
Die vier Pfeiler des Glücks
Wer wünscht sich das nicht: das vollkommene Lebensglück. Seit der Antike bewegt die Menschen dieses Thema. Aber: Glück ist keine Glückssache. Glückliche haben genauso viel Pech wie andere. Glücklichsein hat mit wichtigen Eckpfeilern unseres täglichen Lebens zu tun - und nicht mit Reichtum, Bildung, Alter oder Geschlecht.
Glücksforscher wissen: Glück ist subjektives Wohlbefinden. Das kann der Sport bringen, der Freundeskreis, das Haustier oder auch die Gartenzwerg-Sammlung, nicht aber der ganz große Wurf, wie beispielsweise ein Sechser im Lotto. So ein Glücksfall bringt nur kurzfristig Hochstimmung, zeigten Untersuchungen.
Warum aber gelingt es glücklichen Menschen, so leicht zu leben?
Aktiv und gefordert sein
Das Schlaraffenland macht nicht glücklich. Im Gegenteil! Wer ständig unterfordert ist, dem fehlt die Erfahrung der eigenen Stärken und Fähigkeiten.
Menschen, die immer wieder selbst gesteckte Ziele erreichen, steigern ihr Selbstbewusstsein und ihre Zufriedenheit. Sogar kleine Tiefschläge und das Scheitern fördern das persönliche Glück, wenn sie erfolgreich überwunden werden. Wichtig: Stellen Sie sich nicht zu hohe Herausforderungen, aber auch nicht zu niedrige!
Freundschaften pflegen
Es ist ein Glück, sein Glück mit anderen teilen zu können! Freunde, mit denen man sich verbunden fühlt, Freundschaften, in denen Vertrauen und Geborgenheit bestehen, sind echte Glücksbringer. Auf die Anzahl kommt es nicht an. Wichtiger ist die Qualität der Beziehung.
Gesundheitsforscher bezeichnen sozialen Rückhalt als wichtigsten Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden.
Krisen lassen sich am besten mit der Unterstützung guter Freunde überwinden.
Im Augenblick leben
Glückliche Menschen haben die Fähigkeit, sich voll auf das konzentrieren zu können, was gerade anliegt. Gedanken an das Unerfreuliche von gestern oder das Ungewisse von morgen haben da keinen Raum. Sie sind in der Lage, auch weniger reizvolle Aufgaben so umzuwidmen, dass sie interessant und herausfordernd werden.
Dankbarkeit zeigen
Menschen, die sich selbst als glücklich bezeichnen, sind dankbar. Der berühmte Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi führt das auf die Wahrnehmung zurück: Die Glücklichen finden jeden Tag Ereignisse, die erfreulich sind und für die sich der Tag lohnt. Sie sind selbst dann dankbar für die schönen Dinge des Lebens, wenn gleichzeitig Probleme bestehen.









