Frauengesundheit
Frauen anfälliger für Gesundheitsschäden durch Tabakkonsum
Eine aktuelle Studie belegt, dass bei Frauen bereits geringere Tabakmengen ausreichen, um ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu erhöhen.
Frauen haben nun noch einen Grund mehr, den Rauchstopp nicht auf morgen zu verschieben. Aus einem aktuellen Bericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht hervor, dass das weibliche Geschlecht besonders anfällig für Erkrankungen ist, die mit dem Tabakkonsum in Verbindung gebracht werden. Auf der Internetseite www.rauchfrei-info.de berichtet die Bundeszentrale über den neuen Themenschwerpunkt "Frauen und Rauchen".
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, erklärt: "Wie wissenschaftliche Studien belegen, reichen bei Frauen geringere Tabakmengen aus, um das Risiko für chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu erhöhen." Nach Schätzungen der Experten werden bis zu 30 Prozent aller Krebsarten durch Rauchen verursacht. Immer mehr Frauen erkranken seit einigen Jahren an Lungenkrebs. Auch das Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Atemwegserkrankungen und Osteoporose steigt mit dem Zigarettenkonsum.
Obwohl die meisten Raucherrinnen sehr gut wissen, welchen Schaden sie sich auf kurze und lange Sicht antun, fällt es ihnen häufig schwerer, dem blauen Dunst den Rücken zu kehren. Häufig rauchen Frauen, um mit stressigen Situationen fertig zu werden. Stress kann daher das Rückfallrisiko deutlich erhöhen. Nicht selten macht auch die Angst vor einer Gewichtszunahme die besten Vorsätze hinfällig. Die BZgA hat auf ihrer Homepage Tipps gesammelt, die dabei helfen, solche Hürden zu nehmen und klärt außerdem umfassend über frauenspezifische gesundheitliche Folgen des Rauchens, wirksame Entwöhnungsstrategien und Anlaufstellen für professionelle Hilfe auf.






