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Magenbeschwerden: Eine Patienten-Typologie
Magenbeschwerden und bestimmte psychische Verhaltensmuster stehen in engem Zusammenhang. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Bayer HealthCare.
In der Talcid® -Umfrage wurde untersucht, welcher Personenkreis besonders von Magenbeschwerden betroffen ist und welche Ursachen seitens der Patienten vermutet werden. Von ca. 4.500 Männern und Frauen gaben rund 1.000 Befragte an, mehr als 4-mal oder mindestens 2-mal pro Monat an einem oder mehreren Symptomen zu leiden. Sie erhielten einen detaillierten Fragebogen, der von insgesamt 800 Personen beantwortet wurde.
Die Umfrage verdeutlichte, dass bestimmte psychologische Verhaltensmuster das Ausmaß und die Häufigkeit von Magenbeschwerden beeinflussen. Vor allem Menschen, die durch starken Ehrgeiz und einen hohen Leistungsanspruch an sich selbst auffielen, wurden besonders häufig von Magenbeschwerden geplagt. Bei Betroffenen mit einer Neigung zu Selbstzweifeln, Ängsten oder Depressionen sind Magenbeschwerden wie Sodbrennen oft der Ausdruck einer psychosomatischen Störung, die entsprechend behandelt werden sollte.
"Typen", die besonders anfällig sind
Der "Depressive" - 18% der Befragten - ist oft ängstlich, ehrgeizig und manchmal hyperaktiv. Er fühlt sich häufig traurig und leer, reagiert ungeduldig und beurteilt seinen Gesundheitszustand deutlich schlechter als andere Typen. Er reagiert besonders empfindlich auf Schmerz und leidet überdurchschnittlich häufig an Magenbeschwerden.
Der "Ängstliche" - 15% der Befragten - ist im Umgang mit anderen Menschen reserviert und zurückhaltend, mutet sich oft zu viel zu, ist schmerzempfindlich und beurteilt seinen Gesundheitszustand als schlecht. Neben Magenbeschwerden leidet er unter Symptomen wie Schlafstörungen und Verspannungen, sucht häufig seinen Arzt oder Apotheker auf und wird zudem öfter krankgeschrieben.
Der "Keep-cool-Typ" - 14 % der Befragten - nimmt das Leben augenscheinlich leicht, ist aber besonders ehrgeizig und oft hart gegen sich selbst. Seine häufigen, fast täglichen Magenbeschwerden empfindet er als nicht sehr beeinträchtigend.
Der "Ungeduldige" - 12% der Befragten - ist leicht reizbar und ungeduldig. Seine häufigen Magenbeschwerden, wie saures Aufstoßen und Übelkeit, empfindet er als recht stark. Er sucht Linderung durch Ruhe und Entspannung.
"Typen" mit positiver Lebenseinstellung
Den Gegenpol zu den Menschen mit einer eher negativen Grundeinstellung bilden solche Menschentypen, die eine positive Lebenseinstellung besitzen:
Der "ungehemmte Genießer" - 16% der Befragten - genießt sein Leben in vollen Zügen, steht aber häufig unter Termindruck und leidet überdurchschnittlich häufig an Sodbrennen. Er nimmt seine Beschwerden in Kauf und ist im eigentlichen Sinne nicht als magenkrank einzustufen.
Der "gehemmte Genießer" - 14% der Befragten - ist zwar eher ängstlich, genießt aber dennoch sein Leben. Er nimmt seine Magenbeschwerden bewusst in Kauf und führt sie auf seinen ungesunden Lebensstil - spätes und unregelmäßiges Essen, übermäßiger Genuss von Alkohol, Kaffee und Zigaretten - zurück. Seine Beschwerden empfindet er dennoch als stark und entwickelt einen hohen Leidensdruck.
Der "Carpe-Diem-Typ" - 11% der Befragten - lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und genießt sein Leben. Seine Magenbeschwerden begründet er mit falscher Ernährung und empfindet sie nicht als beeinträchtigend.
Egal zu welchem Typ Sie gehören, bei Sodbrennen vermögen wirksame Medikamente wie z.b. die Antazida schnelle und wirksame Abhilfe zu schaffen.





