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Mit Ultraschall gegen Speiseröhrenkrebs
Mit einer großen Operation werden Frühtumore in der Speiseröhre heute meist nicht mehr entfernt. Methode der Wahl ist in vielen Fällen die ringförmige endoskopische Schleimhautausschälung der Tumorzellen. Sie wird über eine Speiseröhrenspiegelung vorgenommen.
Doch auch dieses Suck-and-Cut-Verfahren hat gewisse Nachteile, meint Prof. Friedrich Hagenmüller, Chefarzt der Abteilung Gastroenterologie im Krankenhaus Altona (Hamburg): Die ausgeschnittene Stelle neigt zu einer Verengung (Striktur), die Beschwerden verursachen kann.
Es gibt jedoch Alternativen zu dieser Vorgehensweise, sagt Hagenmüller. So können einzelne Gewebestreifen des betroffenen Speiseröhrenanteils nach und nach im Abstand von etwa vier Wochen endoskopisch entfernt werden. Auf diese Weise könne jeder Streifen problemlos ausheilen. Es komme darum nicht so leicht zu Verengungen wie beim Suck-and-Cut-Verfahren. Eine andere Lösung nutzt Ultraschallwellen, die gezielt die Karzinomzellen zerstören. Für diese Methode ist allerdings ein minimal-invasiver, etwa ein Zentimeter großer Schnitt durch die Bauchdecke nötig.





