Archivmeldungen
Sodbrennen: Neue OP-Technik erfolgreich
Patienten mit schwerem Sodbrennen, denen mit Medikamenten nicht zu helfen ist, können aufatmen: Ärzte können die Magenfaltung-Operation auch minimal-invasiv über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) vornehmen. Dieses Verfahren hat sich in bis zu 95% der Fälle als erfolgreich erwiesen, sagt Prof. Friedrich-Eckart Isemer vom St Josefs-Hospital in Wiesbaden. Die Komplikationsrate sei zudem sehr gering.
Bei der Magenfaltung (Fundoplikatio) wird der obere Magenabschnitt von beiden Seiten um die untere Speiseröhre gelegt. Die Operation verhindert, dass Säure aus dem Magen in die Speiseröhre aufsteigt. Seit rund 70 Jahren gibt es die Magenfaltung. Doch minimal-invasiv ist sie sehr viel schonender: Schließlich wird hierbei nur ein schmales Rohr in den Bauchraum geschoben und nicht wie herkömmlich ein großer Bauchschnitt gemacht. Einen Tag nach der Operation kann der Patient bereits wieder essen und wenige Tage später das Krankenhaus verlassen. Das Hauptproblem, Sodbrennen und die Speiseröhrenentzündung, bessern sich auf lange Sicht deutlich, sagt Isemer.





