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Endoskopische Verfahren bei Reflux: Dauererfolg noch auf dem Prüfstand
Zum konventionellen chirurgischen Eingriff bei Patienten mit Reflux-Krankheit gibt es Alternativen mit der so genannten Schlüsselloch-Chirurgie (Endoskopie). Bei einem endoskopischen Eingriff wird ein biegsamer Schlauch, ausgestattet mit einer Lichtquelle und einer kleinen Kamera, vorsichtig in die Speiseröhre geschoben und mit sehr kleinem Operationswerkzeug gearbeitet, so dass ein "großer Schnitt" nicht mehr zwingend notwendig ist. Am weitesten etabliert ist dabei bisher nach Angaben von Privatdozent Dr. Karel Caca vom Universitätsklinikum Leipzig das Verfahren, Teile der Ösophaguswand zu einer Falte zu vernähen. Dadurch wird der saure Reflux (Rückfluss) vom Magen in die Speiseröhre verhindert.
Diese Methode sei bereits bei einigen tausend Patienten angewandt worden. Zwei Drittel der so behandelten Patienten benötigten nach dem endoskopischen Eingriff keine oder zumindest keine dauerhafte medikamentöse Therapie mehr. Der Dauererfolg müsse jedoch in Langzeitstudien überprüft werden. Bislang habe es bei der endoskopischen Therapie noch keinen Todesfall gegeben.
Eine zweite endoskopische Technik bei Reflux-Kranken ist, durch Anwendung von Radiowellen das tiefergelegene Bindegewebe durch Narbenbildung zu verdicken und so den Durchmesser einzuengen.
Bei der dritten endoskopischen Methode wird der Übergang von Magen und Speiseröhre verengt, indem in den unteren Ösophagus-Schließmuskel Kunstfasern gespritzt werden.





