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Fett im Zwölffingerdarm verstärkt die Beschwerden
Patienten, die an typischem Sodbrennen leiden, nehmen die brennenden Schmerzen in der Speiseröhre dann besonders früh und besonders intensiv wahr, wenn ihre Mahlzeit sehr fettreich war. Das haben Forscher aus Los Angeles, Kalifornien, jetzt festgestellt. In ihrer Studie haben sie elf Patienten mit Refluxkrankheit und typischem Sodbrennen eine Sonde in den Zwölffingerdarm gelegt und diesen Darmabschnitt mit einer Kochsalz-Lösung oder mit einer fetthaltigen Lösung durchspült.
Die gewählte Fettmenge war geringer als die Fettmenge, die normalerweise nach einer fettreichen Mahlzeit innerhalb der ersten Stunde nach dem Essen in den Zwölffingerdarm gelangt.
Das Ergebnis: Wenn die fetthaltige Lösung in den Zwölffingerdarm gelangte, trat das Sodbrennen signifikant früher und auch intensiver auf als bei Anwendung der Kochsalz-Lösung. Die fetthaltige Lösung im Zwölffingerdarm bewirkte ein verstärktes Austreten von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre. Säure in der Speiseröhre verursacht Sodbrennen. Je fetthaltiger die eingespritzte Flüssigkeit in den Darm war, desto saurer war die Lösung, die aus dem Magen in die Speiseröhre austrat und um so ausgeprägter waren die Beschwerden. Diese Studie untermauert die These, dass fette Speisen das Sodbrennen verstärken, berichtet die Ärztezeitung.





