Nichtraucher werden
Rauchen im Winter - eine eiskalte Leidenschaft
Die Tage werden kürzer und kälter. Das ändert aber nichts daran, dass viele Raucher zum Schutze ihrer nichtrauchenden Freunde, Familie oder Kollegen ihrer Leidenschaft unter freiem Himmel frönen müssen. Dies hat einen Vorteil: Die widrigen Wetterbedingungen sind die Chance, endlich vom Glimmstängel loszukommen.
Die im Sommer noch gemütlichen Rauchertreffen an frischer Luft werden in der kalten Jahreszeit schnell zur Zitterpartie. Es sind nicht nur die Finger, die beinahe zu Eiszapfen erstarren. Besonders die Atmungsorgane, die durch das Teerprodukt ohnehin schon direkt geschädigt werden, sind in der kalten Jahreszeit gefährdet, erste Anlaufstelle für herumschwirrende Erkältungsviren zu werden.
Dauerfrieren im Winter Gift für die Raucherschleimhaut
Die Schleimhaut eines Rauchers bietet gegenüber angreifenden Erkältungsviren so gut wie keinen Widerstand, weil sie kaum noch Flimmerhärchen besitzt. Dazu kommt, dass das gesamte Immunsystem durch Rauchen geschwächt wird. Ein Ansporn für den Verzicht auf die Zigarette: Schon nach einem Monat fängt die Lunge an, sich zu reinigen. Die Infektionsgefahr verringert sich und körperliche Energiereserven werden vermehrt mobilisiert.
Trotz Zähneklappern klappt der Rauchstopp nicht?
Oftmals klappt das Aufhören nicht immer sofort. Hilfe und bessere Erfolgschancen beim Rauchstopp bietet der Abschied von der Zigarette, wenn man sie schrittweise durch kleine Hilfsmittel ersetzt. Bewährt haben sich z.B. Nikotinpflaser, die man in der Apotheke erwirbt. Neu gibt es jetzt auch Entwöhnungskaugummis, die die sonst beim Rauchausstieg auftretenden Entzugssymptome lindern. Der Vorteil: Das Kaugummikauen bietet eine gute Ersatzhandlung für das Inhalieren.






