Nichtraucher werden: der Gesundheit zuliebe
Der Körper stellt sich um - die Psyche auch
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Bereits nach wenigen Tagen merkt der frischgebackene Nichtraucher spürbare gesundheitliche Veränderungen.
Sogar schwere Veränderungen der Zellen in den Bronchien können sich zurückbilden. Auch Krebszellen, die noch nicht in tiefere Gewebeschichten eingedrungen sind, bilden sich zurück, wenn der krebserregende Reiz des Rauchens ausbleibt. Wird das Rauchen beendet, so nimmt auch das über die Jahre vielfach erhöhte Krebsrisiko langsam wieder ab. Das erhöhte Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße geht sogar noch schneller zurück. Im Vergleich zu Personen, die nie geraucht haben, bleibt aber offensichtlich nach langer Raucherkarriere ein gering erhöhtes Krebsrisiko für alle Krebsarten bestehen.
Nach der letzten Zigarette dauert es einige Wochen, bis alle Körperfunktionen wieder normal reagieren und sich der Stoffwechsel neu eingestellt hat. In einigen Fällen nehmen Ex-Raucher während dieser Zeit an Gewicht zu. Viele der angehenden Nichtraucher sind in dieser Phase psychisch stark angegriffen und nervös. Sie fühlen sich müde, wenig belastbar und erschöpft. Hier die wichtigsten mit dem Nikotinentzug verbundenen Symptome:
- Dringendes Verlangen, gleich morgens eine Zigarette rauchen zu müssen
- Gereiztheit, Ungeduld, Feindseligkeit
- Angst
- Ruhelosigkeit
- Unkonzentriertheit
- Niedergeschlagenheit
- Kopfschmerzen
- Verlangsamter Herzschlag






