Ein rauchfreies Leben
Konzentrationsprobleme ohne Nikotin?
Nikotin hat eine bestimmte psychoaktive Wirkung im menschlichen Gehirn. Das heißt, es beeinflusst die Gemütsverfassung für eine bestimmte Dauer. Eine beruhigende, entspannende und antidepressive Wirkung kann die Folge sein.
Nikotin steigert bei Rauchern aber auch kurzfristig die Konzentration und Lernfähigkeit. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Raucher bereits vier Stunden nach der letzten Zigarette in Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung nachlassen. Auch nach neun rauchfreien Tagen, als sich die körperlichen Entzugserscheinungen bereits besserten, war die geistige Leistungsfähigkeit noch immer nicht auf dem alten Nikotin-Niveau.
Stress fordert erhöhte Konzentration, und das Nikotin kann zu erhöhter Konzentration beitragen. Tipp: Wer unter Strom steht und eine hohe Konzentrationsfähigkeit braucht, sollte während dieser Zeit nicht mit der Raucherentwöhnung beginnen. Der Urlaub kann zum Beispiel ein guter Zeitpunkt sein, mit dem Rauchen aufzuhören.






