Leben ohne Zigarettenrauch
Besser schmecken, riechen und mehr
Die Sinneszellen, die für das Riechen und Schmecken verantwortlich sind, haben ein kurzes Leben. Schon nach zehn bis vierzehn Tagen sterben sie ab und werden durch neu nachwachsende Zellen ersetzt. Bei Rauchern ist dieser Kreislauf gestört.
Raucher verlieren allerdings mehr von diesen Zellen als nachgebildet werden. Grund: Nikotin behindert die Erneuerung der Sinneszellen. Viele Raucher müssen darum nicht nur auf den Genuss von Düften verzichten, sondern sie können außerdem auch den Warnreiz von Gas oder Rauch schlechter wahrnehmen.
Riechtests an der Universität Pennsylvania (USA) haben gezeigt, dass der Geruchssinn bei Rauchern doppelt so häufig geschädigt ist wie bei Nichtrauchern. Außerdem stellte sich heraus, dass das Ausmaß der Schädigung des Geruchssinnes von der Zahl gerauchter Zigaretten abhängt. Allerdings stellen sich Geruchs- und Geschmackssinn nach einer Abkehr vom Glimmstängel oft nach einigen Wochen wieder ein.






