
Schminken & Make-up
Schönheit des Orients in moderner Kosmetik
Der Orient - warme, leuchtende Farben und sinnliche Düfte. Seit Jahrtausenden verwöhnen die Menschen sich und ihre Gäste mit Wohlgerüchen. Rosenblüten, Weihrauch und Honig verheißen nicht nur Duft und sinnliches Körpergefühl, sondern auch Schönheitspflege - heute wie damals.
Eines der ältesten Schönheitselixiere ist der Honig. Er bindet Feuchtigkeit, was besonders im trockenen Wüstenklima vieler orientalischer Länder sehr wichtig war. Bei ausgetrockneter Haut verwendeten die alten Ägypterinnen Honigmasken, die ihrer Haut wieder Frische und Spannkraft verliehen. Auch spröde Lippen wurden durch Honig wieder samtweich. Heute gibt es zahlreiche fertige Kosmetikprodukte, die Honig enthalten: Lippenpflegestifte, Masken, Shampoos und Duschcremes.
Auch Milch wurde schon im alten Ägypten als Schönheitsmittel entdeckt. Legendär sind Kleopatras Bäder in Eselsmilch. Heute gibt es alles Gute aus der Milch als Badepulver zu kaufen. Ein Vollbad verwöhnt die Haut mit Molkeproteinen und verleiht ihr ein samtiges, seidiges Gefühl.
Henna wurde in alter Zeit nicht nur zum Färben der Haare verwendet, sondern auch zum Schminken für Lippen, Fingernägel und Bauchnabel. Henna-Tatoos dienten orientalischen Frauen nicht nur als Schmuck, sondern hatten auch Symbolcharakter. Kunstvolle Ornamente am ganzen Körper hatten eine religiöse Bedeutung.
Ausdrucksvoll und sinnlich: mit Kajal umrandete Augen. Dabei ging es im alten Orient nicht nur um Schönheit, sondern auch um Schutz gegen Staub und Schmutz. Mussten damals die Frauen den Kajal in Pastenform noch mit einem Spatel auftragen, gibt es ihn heute in praktischer Stiftform. Für empfindliche Augen empfiehlt sich ein besonders weicher Kajalstift mit pflegenden Ölen.
Der Duft von Rosenblüten bereitet sinnliches Wohlbehagen. Das war im alten Orient so, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Viele Kosmetikprodukte enthalten deshalb pflegende und duftende Rosenessenzen. Sie beleben den Teint und versorgen die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit.
Weihrauch kennen wir zwar als Räuchermittel aus der christlichen Liturgie, aber bereits die altorientalischen Kulturen bedienten sich seiner gesundheitlichen Wirkung. Das aus Weihrauchbaumarten gewonnene Gummiharz hat eine äußerst wohltuende Wirkung auf die Seele. Beim Einatmen der Weihrauchdämpfe vertieft und entspannt sich die Atmung. Wegen dieses Effekts wird Weihrauch nicht nur in Form von Räucherstäbchen angeboten, sondern ist auch in einigen Massage- und Körpercremes enthalten.










