Piercing & Tattoo
Ein Piercing muss gut gepflegt werden
Ein neu gestochenes Piercing ist meist der Stolz seines Besitzers. Doch nicht selten kommt es kurz nach dem Piercen zu Entzündungen. Eine Infektion ist unangenehm, unansehnlich und kann sogar gefährlich sein. Egal also, ob das Piercing an offensichtlicher oder an intimer Stelle sitzt: Die sorgfältige Pflege ist ein Muss. Das gilt auch für das Zungen-Piercing.
Vor allem bei einem frischen Piercing sollte man penibel und gewissenhaft auf die Nachbehandlung achten, um möglichen Entzündungen vorzubeugen. Kommt es dennoch zu Komplikationen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann entscheiden, ob das Piercing vorübergehend entfernt werden muss.
Pflege für das Body-Piercing
Die folgenden Regeln sollten im Umgang mit einem Body-Piercing unbedingt beachtet werden:
- Durch einen Wundverband, zum Beispiel in Form eines Pflasters, sollte das frische Piercing geschützt werden.
- Blutreste von einem frisch gestochenen Piercing können mit einer physiologischen Kochsalzlösung (NaCL 0,9 %) und einem Wattestäbchen entfernt werden. Anschließend ist das Piercing wieder zu desinfizieren, zum Beispiel mit Cutasept® oder Kodan®.
- Die Hände sollten vor Berührung des Piercings möglichst gewaschen und desinfiziert werden, zum Beispiel mit Sterillium® oder Desderman®.
- Bei einem Piercing an der Brustwarze, am Bauchnabel oder im Genitalbereich sollten zu enge Kleidungsstücke vermieden werden, damit das gepiercte Areal nicht unnötigem Druck ausgeliefert ist und gereizt wird.
Wichtig:
Die oben genannten Hand- und Hautdesinfektionsmittel dürfen nicht mit den Augen und den Schleimhäuten in Kontakt kommen!
Pflege für das Zungen-Piercing
Auch das Zungenpiercing braucht gewissenhafte Pflege, damit es nicht zu Infektionen im Mundraum kommt. Zahnschäden lässt sich mit diesen Pflegetipps jedoch nicht vorbeugen.
- Zähne putzen nach jeder Mahlzeit.
- Den Mund mehrmals am Tag mit einem Antiseptikum für Mund- und Rachenraum, zum Beispiel Hexoral® oder Hexetidin-ratiopharm®, ausspülen.









