Düfte & Parfüm
Parfum - Warum es individuell duftet
Das kennen Sie bestimmt: Die Freundin duftet himmlisch, man fragt sie nach ihrem Parfum, rennt in die nächste Parfümerie, um das edle Elixier zu kaufen. Doch die Euphorie weicht oft totaler Enttäuschung. Der unwiderstehliche Duft mutiert auf der eigenen Haut zur "Stinkbombe". Das kann viele Gründe haben, denn Parfums sind ganz besondere Wässerchen.
Die meisten Düfte bestehen aus einer Duftabfolge von Kopf-, Herz- und Basisnote. Was man beim ersten Aufsprühen riecht, ist die Kopfnote. Flaut sie langsam ab, nähert man sich der Herznote, die wiederum in die Basisnote übergeht. Aus diesem Grund kann ein Parfum ganz unterschiedliche Aspekte bieten.
Hauttyp und Lebensgewohnheiten verändern den Duft
Aber nicht nur jedes Parfum ist einzigartig, sondern auch jede Haut. Der persönliche Hautzustand entscheidet, wie lange ein Parfum auf der Haut hält und auch wie es duftet. Auf fettiger Haut hält ein Parfum zwar länger als auf trockener Haut, die eigenen Körperöle können den Duft aber auch stark verändern.
Ebenso ausschlaggebend sind die Lebensgewohnheiten eines Menschen. Starke Geruchseinflüsse wie Schweiß oder Knoblauch- und Alkoholausdünstungen sowie Zigarettenrauch verhindern, dass der eigentliche Duftcharakter eines Parfums auf der Haut erhalten bleibt. Zusätzlich können Medikamente und Ernährung die Duftausstrahlung beeinflussen. Wer z.B. gerne sehr fettreich und scharf isst, verändert dadurch seine Körperchemie: Parfums wirken intensiver und schärfer, allerdings entfalten sie nicht mehr ihren typischen Charakter.
Selbst der pH-Wert der Haut beeinflusst die Wirkung eines Duftes, deshalb kann ein Parfum bei der Freundin ganz toll und auf der eigenen Haut ziemlich scheußlich riechen. Sensibel reagieren Parfums auf andere Duftstoffe, die z.B. in Bodylotions, Deos oder Seifen enthalten sind. Wer ein Parfum so richtig genießen möchte, sollte zu duftneutralen Pflegeprodukten greifen oder sie aus der Linie des Parfums wählen.
Parfum braucht Zeit, um seinen Duft zu entwickeln
Einen ersten Eindruck eines Parfums bieten Duftträger aus Zeitschriften oder ein Papierkärtchen mit aufgesprühtem Duft aus der Parfümerie. Eine Kaufentscheidung sollten Sie jetzt allerdings noch nicht treffen. Lassen Sie sich den Duft auf die Haut, am besten auf den Puls sprühen. Geben Sie dem Parfum Zeit, sich zu entwickeln, das kann bis zu einer halben Stunde dauern. Erst dann stellt sich heraus, ob Sie einen Duft gefunden haben, der Ihr Näschen wirklich verwöhnt.









