Enthaarung
Die perfekte Enthaarung für ganze Kerle
Wildwuchs ist out und unnötig, denn den Herren der Schöpfung stehen zahlreiche effektive Enthaarungsmethoden im Kampf gegen pelzige Liebestöter zur Verfügung.
So manche Frau mag ihren Freund völlig kahl, während andere die getrimmte Version bevorzugen. Einig sind sie sich laut zahlreichen Umfragen nur in einer Sache: Pelzige Ansichten sind ein absoluter Abturnern. Während Frauen in den letzten Jahren jedoch schon einiges technisches Know-how im Kampf gegen lästige Härchen angesammelt haben, besteht bei vielen Männern noch akuter Nachholbedarf.
Schmerzfreie Methoden für Achseln und Brust
An der Frage, ob Mann Achseln und Brust ganz nackt oder mit Kurzhaarschnitt präsentieren sollte, scheiden sich die Geister. Wer sich für letztere Methode entscheidet, braucht nur die Nagelschere zu schwingen. Sollen die Haare gänzlich weichen, stehen grundsätzlich zwei schmerzfreie Methoden zur Auswahl. Bei sehr sensibler Haut empfiehlt sich die Nassrasur. Ihr großer Vorteil ist, dass sie rasch erledigt und obendrein kostengünstig ist. Dafür muss sie jedoch mindestens alle zwei Tage wiederholt werden. Besonders leicht lassen sich die Haare übrigens entfernen, wenn man sie vor dem Rasieren mit Preshave oder Rasierschaum vorquellen lässt.
Achseln, Beine, Arme, Brust und auch der Intimbereich können alternativ auch mit Enthaarungscremes von ihrem Bewuchs befreit werden. Sie enthalten Wirkstoffe, die das Keratin der Haare auflösen. Die Wirkung hält bis zu einer Woche an, was die Enthaarungscreme zur idealen Methode für all jene macht, die keine Lust auf tägliche Nassrasuren haben. Wer zu Allergien oder Ausschlägen neigt, sollte jedoch lieber die Finger von entsprechenden Produkten lassen.
Warmwachs befreit bis zu vier Wochen von Haaren
Warmwachs und Kaltwachs eignen sich für alle Hautpartien, die nicht all zu empfindlich sind, wie etwa die Beine, die Schultern oder den Rücken. Im Gegensatz zur Nassrasur bleiben die gewachsten Körperregionen etwa vier Wochen haarfrei, wobei sich der Zeitaufwand etwa bei 10-15 Minuten für Rücken und Schultern bewegt. Und so funktioniert's: Das Wachs wird auf die gereinigte Haut aufgetragen und umschließt die Haare, die mindestens einen halben Zentimeter messen sollten. Beim Abziehen des Wachses werden die Haare mit der Wurzel herausgerissen. Warmwachs ist in der Anwendung angenehmer als die kalte Variante, weil Wärme die Poren öffnet und die Härchen so leichter herausgezogen werden können.
Wer sich im eigenen Badezimmer von Wildwuchs befreien will, ist mit Wachspatronen gut beraten. Sie werden in heißem Wasser erwärmt und nach dem Abkühlen gegen die Wuchsrichtung abgezogen. Bei schwer erreichbaren oder prekären Zonen lässt man am besten einen Profi ans Werk. Der Renner in Waxing- und Kosmetikstudios sind noch immer Enthaarungen von Rücken, Bauch, Brust und Achseln, aber auch der Intimbereich ist immer häufiger gefragt.
Epilieren ist nichts für sensible Gemüter
Wer seinen Haaren mit einem Epilierer an die Wurzel will und annimmt, dass der Schmerz wohl kaum schlimmer sein kann als beim Wachsen, sei gewarnt. Ein Epiliergerät besitzt rotierende Ärmchen, die immer nur einige Härchen zu fassen bekommen und ausrupfen. Im Gegensatz zum Wachsen ist der Schmerz nicht nach einer Schreckenssekunde überstanden, sondern kann sich ja nach Größe des haarigen Areals gern über einige Minuten hinziehen. Unerfahrene sollten zunächst ein Modell mit nur wenigen Pinzetten benutzen. Generell eignet sich das Epilieren für relativ unempfindliche Körperpartien wie die Beine oder Arme. Sind die Haare sehr lang, sollten sie zuvor mit einem Langhaarschneider getrimmt werden.









