Der gepflegte Mann
Was gibt's Neues auf dem Kosmetikmarkt?
Ein gepflegtes Aussehen ist längst nicht mehr nur Frauensache. Das Geschäft mit der Männerpflege boomt und neue Produkte buhlen um die Gunst der männlichen Käufer.
Die Zeiten, in denen die Herren der Schöpfung nur dann als echte Kerle galten, wenn sie möglichst naturbelassen und wettergegerbt daherkamen, ist längst vorbei. Heute muss ER schon aktiv gegen fahle oder unreine Haut, schuppiges Haar und eingewachsene Barthaare angehen. Und nichts ist leichter als das, besieht man sich das stetig wachsende Angebot der Kosmetikindustrie.
Besonders populär sind nach wie vor Produkte der Gesichtspflege, allen voran Feuchtigkeitscremes, Reinigungsgele und Aftershave-Lotions. Zu den relativen Pflegefrischlingen zählen Produkte, die IHM nach durchzechter Nacht sein menschliches Aussehen zurückgeben sollen. Dazu gehören neben dem Concealer für Augenringe auch Eypepatches für die müde und zerknitterte Augenpartie. Gegen einen fahlen Teint werden die Wirkstoffe Ginseng und Bockshorn in den Ring geschickt. Sie machen die Haut widerstandsfähig, kurbeln die Durchblutung an und lassen sie dadurch wieder strahlen. Naturburschen strahlen einmal mehr beim Anblick der neuen Bio-Kosmetik-Serien für Männer, darunter Cremes mit grünem Tee, Algen und Guaranaextrakt.
Zwei der häufigsten Katastrophen in Männergesichtern sind fettige Haut und eingewachsene Barthaare. Für beide gibt es keine Entschuldigung. Fettiger und unreiner Männerhaut lässt sich neuerdings nicht nur mit Reinigungscremes und Peelings, sondern außerdem mit speziellen Thermomasken oder Masken mit Heilerde zu Leibe rücken. Auch für eingewachsene Barthaare gibt es das passende Mittelchen. Cremes mit Glykol- und Salizylsäure entfernen abgestorbene Hautzellen und befreien auf diese Weise eingewachsene Barthaare. Apropos Haare: Auch in Sachen Haarpflege bleibt nichts beim Alten. So geht es grauen Haaren mit einem neuartigen Tönungsgel bereits binnen weniger Minuten und mit zahlreichen natürlichen Farbtönen an die Substanz.









