Trockene Haut
Reinigung und Pflege mit natürlichen Ölen
Ein Leben ohne Dusche? Für die meisten Menschen unvorstellbar. Doch Duschen entzieht der Haut natürliches Fett. Wer sich zudem freigiebig mit Seife oder Gel einschäumt, verstärkt den Effekt noch. Es geht auch anders sogar bei trockener Haut.
Auch wer trockene Haut hat, kann bedenkenlos duschen so lange der Schauer kurz ausfällt und das Wasser nur lauwarm ist. Je heißer das Wasser nämlich ist, desto mehr Fett und Feuchtigkeit verliert die Haut. Schon nach vier Minuten heiß Duschen kann sich fast die gesamte schützende Fettschicht auflösen. Seife oder stark schäumende Duschgels laugen die Haut oft zusätzlich aus. Folge: Die Haut wird spröde und anfällig. Wer zu trockener Haut neigt, sollte daher milde Duschcremes mit natürlichen Pflegeölen verwenden, rät Deutschen Haut- und Allergiehilfe. Sie reinigten besonders schonend und die natürlichen Öle schützten vorm Austrocknen.
Nach dem Duschen sollte die Haut möglichst nicht kräftig trocken gerubbelt werden. Das entfernt nur hauteigene Fette und schützende Pflegeöle. Besser die Haut sanft abzutupfen, empfiehlt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe. Dann die Haut unbedingt mit einer reichhaltigen Lotion eincremen - am besten solange die Haut noch warm und ihre Poren offen sind. Besonders geeignet ist Körperöl. Es lässt sich auf der noch feuchten Haut prima verteilen und entfaltet auf diese Weise es einen hohen Feuchtigkeitsschutz.
Grundsätzlich gilt: Wer zu trockener und sensibler Haut neigt, sollte Produkte aus natürlichen Rohstoffe bevorzugen. Im Gegensatz zu dem häufig verwendeten Paraffinöl dringen pflanzliche Öle tief in die Haut ein, versorgen sie mit wichtigen Fettsäuren und lassen die Haut gleichzeitig atmen.
Weitere Tipps gibt die Broschüre "Basispflege trockener und empfindlicher Haut -
Anforderungen an Hautpflegeprodukte". Den kostenlosen Ratgeber gibt es bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA) im Internet unter www.dha-hautpflege.de abgerufen werden.









