Haut & Hauttypen
Das Hauttypen-ABC
Jeder Hauttyp hat seine charakteristischen Merkmale: Normale Haut ist feinporig und gut durchblutet, fettige Haut besonders grobporig, trockene Haut dagegen rau und schuppig. Sie unterscheiden sich auch in ihrer Feuchtigkeitsregulierung und im Fettgehalt. Das sollte bei der Reinigung und Pflege der Haut beachtet werden.
Normale Haut kann Fettgehalt und Feuchtigkeit selbst regulieren. Sie ist feinporig und gut durchblutet. Sie kann sich gegen Bakterien und schädigende Angriffe durch Umweltstoffe gut zur Wehr setzen.
Fettige Haut entsteht durch ein hormonelles Ungleichgewicht in der Pubertät, durch die Pille oder durch erbliche Veranlagung. Sie ist grobporig und erscheint dick. Gesicht und Haare glänzen infolge der erhöhten Fettproduktion der Haut.
Trockene Haut neigt zu Entzündungen, Rissen und schlimmstenfalls zu Ekzemen. Hautschuppen machen die Oberfläche rau. Aufgrund eines zu gering ausgeprägten Hydro-Lipid-Mantels verliert die Haut an Geschmeidigkeit und Elastizität. Trockene Haut bedarf einer intensiven Pflege. Sie sollte Wasser - besonders heißem - nie zu lange ausgesetzt werden. Gesichtswasser mit Alkohol und normale Seifen sind für trockene Haut ungeeignet, weil sie noch mehr Feuchtigkeit aus der Haut ziehen. Das Abspülen mit kaltem Wasser ist meist ausreichend. Ansonsten können rückfettende Waschsubstanzen die trockene Haut reinigen.
Mischhaut neigt zu Problemen in bestimmtem Hautarealen: Stirn, Nase und Kinn sind fettig, die Wangen hingegen extrem trocken.
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