Haut & Hauttypen
Der Aufbau der Haut
Die Haut (griech.= Derma, lat.= Cutis ) besteht aus drei Schichten, der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Ihre Farbtönung wird durch die Eigenfarbe des Gewebes, den Gehalt an Pigmenten sowie durch die Durchblutung bestimmt. Die Haut gibt unserem Körper Halt und schützt vor Strahlen und Bakterien. Mit einem Prozent ist die Hautatmung am Gasaustausch beteiligt.
Die Oberhaut
Die schützende Oberhaut (Epidermis) ist mit 0,1 Millimetern die dünnste Schicht. Als Hornhaut an den Händen und besonders an den Füßen kann sie jedoch bis zu 5 Millimeter messen. Verhornte und miteinander verklebte abgestorbene Zellen bilden die widerstandsfähige äußere Schicht der Oberhaut und schuppen schließlich ab. Darunter befindet sich eine Keimschicht. Hier teilen sich fortwährend lebendige Zellen und bilden Nachschub für das Hautschutzschild. Sämtliche Zellen der Oberhaut haben einen Erneuerungszyklus von 27 Tagen, der sich im Alter auf etwa 40 Tage verlängert. Bei Kindern und ganz besonders bei Hauterkrankungen, wie der Schuppenflechte ist der Erneuerungszyklus auf bis zu vier Tage verkürzt.
Lederhaut
Unter der dünnen Oberhaut befindet sich die wesentlich dickere Lederhaut. Sie ist mit der Oberhaut mittels zapfenartiger Ausstülpungen verbunden. Diese Hautschicht ist robust und gleichzeitig elastisch. Hauternährung, Immunabwehr und Sinneswahrnehmung stehen hier im Mittelpunkt des Geschehens.
Ob das Hautbild glatt und faltenfrei, fahl oder ausgetrocknet aussieht, hängt von der Lederhaut ab. Ein Netzwerk aus Kollagenfasern, dass mit unzähligen Nervenzellen, Blut- und Lymphgefäßen durchzogen ist, befindet sich hier. Dazwischen liegen auf engstem Raum Schweiß- und Talgdrüsen. Aus einigen dieser Talgdrüsen wachsen Haare.
Zwischen diesem Gewirr verschiedenster Hautanteile schwimmen außerdem noch Zellen des körpereigenen Abwehrsystems, die bei Verletzungen und Entzündungen wirksam werden.
Unterhautfettgewebe
Die dritte Schicht bildet das Unterhautfettgewebe. In einem lockeren Bindegewebsnetz befinden sich Fettzellen, die Fett und Wasser speichern. Wie die Fettzellen am Körper verteilt sind, ist geschlechtsspezifisch. Bei Frauen bildet sich die so genannte Birnenform heraus: Fettdepots befinden sich vorwiegend im Bereich der Hüften und der Oberschenkel. Beim Mann sammelt sich das Fett als Apfelform vorwiegend im Bereich der Bauchdecke.
Ernährung besonders in frühen Lebensjahren und auch Vererbung bestimmen die Anzahl der Fettzellen. Eltern können den Risikofaktor
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