Akne
Beim Sonnenbaden auf ausreichenden Sonnenschutz achten
Sonnenbaden kann das Hautbild verbessern. Wer jedoch Akne-Präparate einnimmt und ohne ausreichenden Schutz in die Sonne geht, riskiert einen Sonnenbrand.
Auch Menschen mit starker Akne müssen in der schönsten Zeit des Jahres nicht ganz auf das Sonnenbad verzichten. Hautarzt Erik Senger vom Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD) weiß zu berichten, dass Sonne in Maßen genossen durchaus einen positiven Effekt auf unreine Haut hat. Die UV-Strahlen trocknen die Haut aus und verhindern die Ausbreitung von schädlichen Keimen, die sich in den Follikeln ansammeln und die Entstehung von Mitessern fördern. Das Resultat: Pickel und Pusteln bilden sich zurück. Intensive Sonnenbäder jedoch können zu einer Verschlimmerung der Akne beitragen. Wird die Haut zu lange der Sonne ausgesetzt, verdickt sich die Hornhaut. Unter dieser sogenannten Lichtschwiele entstehen Mitesser, die sich zu Pickeln und Pusteln entwickeln können.
Besonders vorsichtig sollten all jene Sonnenanbeter sein, die spezielle Medikamente gegen Akne einnehmen. Einige Wirkstoffe wie etwa Benzoylperoxid und Tretinoin verdünnen die äußere Hornschicht der Haut und machen sie so anfälliger für Sonnenbrand. Deshalb sollten die Hinweise zu Wechselwirkungen mit Sonnenlicht im Beipackzettel des entsprechenden Präparats unbedingt beachtet werden. Bei Medikamenten, die die Sonnenempfindlichkeit erhöhen, rät Senger zu einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Ideal sind fettfreie Produkte mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 25.









