Liebe im Beruf
Liebe im Büro: Die neue Frauenrolle spielt mit
Die veränderte Rolle der Frau trägt viel zur Kontaktbörse Job bei: War sie früher wegen Heirat oder Kindern schnell weg vom Fenster, so ist heute meist Karriere angesagt. Frauen drängen heute mehr denn je ins Berufsleben, vor der Babypause oder danach. War eine Liebesgeschichte im Job früher Grund für einen Rauswurf, ist sie heutzutage fast schon Teil der Lebensplanung bei Frauen.
Die Bezahlung ist nämlich nicht mehr das Hauptkriterium motivierter, junger Mitarbeiterinnen. Entscheidend ist besonders für Frauen das Arbeitsumfeld und das möglichst lockere Betriebsklima, wobei auch Flirten dazugehört, so eine Studie des German Career Service.
Da Heirat und Kinder, die Suche nach einem geeigneten Partner erst hinter der Karriere rangieren, haben viele junge Frauen kaum noch Zeit, sich auf Partnersuche zu begeben. Jedenfalls nicht im privaten Umfeld. Sie haben keine Zeit, sich in Restaurants, Bars, Diskotheken, in Tennisclubs oder Kunstgalerien umzusehen, wo frau früher angebandelt hat. Selbst für ausgedehnte Urlaubsreisen bleibt kaum Zeit, weil der Job die meiste Kraft und Energie in Anspruch nimmt.
Die passive Frauenrolle ist Vergangenheit
Was liegt also bei so viel Selbstverwirklichung im Job für Frauen näher, als den Arbeitsplatz gleich zur Kontaktbörse zu machen? Damit ist die passive Rolle der Frau endgültig Vergangenheit. Einen Extremfall zeigt denn auch der Film Enthüllungen, in dem der arme Michael Douglas von der ehrgeizigen Vorgesetzten, gespielt von Demi Moore, sexuell belästigt und dann aufs Kreuz gelegt wird, weil er ihren Liebeswünschen nicht entsprechen mag.
Seit Frauen vermehrt in die Berufswelt drängen, anstatt sich auf Heim und Herd reduzieren zu lassen, nehmen sie auch immer aktiver an der Kontaktbörse Arbeitsplatz teil. Während früher eine Ehefrau noch jahrelang stillschweigend duldete, dass ihr Mann mit seiner Sekretärin "rein dienstlich" verreiste, geht sie jetzt selbst zur Arbeit und flirtet im Job so heftig mit dem gutaussehenden jungen Praktikanten, dass sich ihr Mann seine "Dienstreise" zweimal überlegt.









