Trend
Starke Frauen setzen auf starke Oberarme
Stars und Sternchen machen es vor und präsentieren stolz ihre durchtrainierten Arme. Immer mehr Frauen ziehen nach und wagen sich für starke Konturen an die Eisen.
Was haben Popikone Madonna und US-First Lady Michelle Obama gemeinsam? Ganz einfach: Die beiden teilen sich eine Vorliebe fürs Fitness-Studio und halten Kickbacks, Curls, Shrugs und Reverse Flys nicht für Superhelden-Moves in einem Adventurespiel. Madonna hat in den letzten Jahren gerade mit ihren muskulösen Oberarmen von sich Reden gemacht. Frau Obama tut es ihr gleich und sorgt mit ihren durchtrainierten Armen und Schultern für Schlagzeilen.
Die Zeiten, in denen die Eisen nur der männlichen Spezies vorbehalten waren, sind vorbei. Immer mehr Frauen schwören auf imposante Formen oder klare Konturen und investieren reichlich Zeit in die Definition ihrer Muskeln. Und genau die ist nötig, wenn Frau statt hängender Haut an den Unterarmen und Fettpölsterchen bald Bizeps und Trizeps zur Schau stellen will. Dabei sollte sie sich im Vorfeld überlegen, ob die Arme vor allem gestrafft und definiert werden sollen, oder ob sie wie Frau Obama und Madonna mit zusätzlicher Muskelmasse punkten will.
Grundpfeiler jedes Armtrainings ist neben einem Ausdauertraining, bei denen es den Fettpolstern an den Kragen geht, die Aktivierung der Muskulatur. Die gelingt mit einem 3-Satz-Krafttraining und dieses wiederum am besten mit freien Gewichten. Frauen, die von schlanken, sexy geformten Armen à la Cameron Diaz träumen, trainieren drei Sätzen mit relativ leichten Gewichten (40-60% der Maximalkraft) und jeweils 15-20 Wiederholungen. Wem das nicht reicht und wer findet, dass sich Kurven auch an Armen gut machen, muss schon schwerere Eisen stemmen, die 60-80 Prozent der Maximalkraft fordern. Pro Satz gilt es 8-12 Wiederholungen zu absolvieren.
Frauen, die nun befürchten, angesichts eines solchen Trainingsplans schon bald wie Popeye auszusehen, können beruhigt werden. Im Vergleich zu Männern haben Frauen viel weniger Testosteron. Das Hormon spielt eine wichtige Rolle beim Muskelaufbau. Knapp gesagt: Weniger Testosteron, weniger Muskelwachstum.









