Hüpfen und Springen ist für Kinder ganz normal. Es macht ihnen Spaß und hält sie gesund. Erwachsene haben meist wenig Gelegenheit, sich auf solche Arten zu bewegen. Es sei denn ..., sie legen sich ein kleines Trampolin zu. Auf einem so genannten Rebound erwachen Kindheitserinnerungen. Außerdem ist Trampolinspringen ein ideales Training für den ganzen Körper.
Trampolinspringen fördert die Koordination der Muskeln, den Gleichgewichtssinn und die Stabilität im Körper. Das Bewegen auf dem Rebound löst einen Pumpeffekt aus, der sich positiv auf Muskeln, Knochengerüst und Stoffwechsel auswirkt. Schon leichtes Gehen regt z.B. die Venenpumpe an. Fachleute empfehlen daher Laufen auf dem Trampolin auch zur Vorbeugung von Thrombosen.
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Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen wirkt sich besonders positiv auf den Stoffwechsel der Bandscheiben aus. Beim Abheben wird der Körper entlastet und die Bandscheiben können sich wieder voll saugen. Zudem wird den Gelenken Gewicht abgenommen und die Muskeln lockern sich. Bei der Landung spannen die Muskeln wieder an. Durch das Abfedern schont das Trampolin zusätzlich die Gelenke.
Effektiver als Joggen: Trampolinspringen
Eine NASA-Studie zeigte bereits in den Achtzigerjahren, dass Trampolinspringen drei Mal effektiver ist als Joggen. Wer also zehn Minuten auf dem Rebound trainiert, erreicht genauso viel wie mit dreißig Minuten Laufen. Getestet haben die Wissenschaftler Körperbeschleunigung, Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz. Sie stellten fest: Das Verhältnis zwischen Sauerstoffaufnahme und Spitzenbeschleunigung liegt beim Trampolinspringen um bis zu 68% höher als beim Joggen. Ein weiterer Vorteil: Während Laufen Rückenmuskulatur und Bandscheiben oft stark belastet, kräftigt Trampolinspringen den Rücken. Wer allerdings unter Rückenbeschwerden leidet, sollte sich mit einem Arzt beraten, bevor er loshüpft. Gleiches gilt für Schwindelgeplagte.
Härteres Training durch weiche Federn
Käufer sollten darauf achten, dass die Füße des Rebounds fest zu verschrauben sind. Nur so steht das Trampolin stabil. Die Bespannung muss gleichmäßig sein. Das Training auf dem Trampolin ist umso effektiver, je weicher das Gerät gefedert ist. Der Grund: Die Phase des Abbremsens dauert länger, daher müssen sich die Muskelzellen entsprechend länger zusammenziehen. Die Federn sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ausgetauscht werden.
Hüpfend zu mehr Gesundheit: Regeln für Anfänger
Regel 1 Am Anfang kommt es darauf an, ein Gefühl für das lockere Schwingen zu entwickeln. Daher gilt: nicht zu hoch hinaus wollen! Stattdessen beachten, dass die Knie leicht gebeugt sind und der ganze Körper nachgibt.
Regel 2 Für Anfänger genügen zehn Minuten Training. Dabei Gehen, Schwingen und Übungen zur Stabilisation abwechseln. Später lassen sich Dauer, Intensität und Schwierigkeit steigern.
Regel 3 Immer in der Mitte der Bespannung springen. So wird der Körper gleichmäßig belastet.
Regel 4 Nach dem Ende des Training, noch 1-2 Minuten auf dem Gerät ausschwingen. Dazu mit sanften Bewegungen beginnen und immer langsamer werden bis zum vollständigen Stillstand. So kann sich der Körper anpassen.
Quelle:Nach Informationen des Portals www.zeitschrift.com und des Magazins Vital (09/2003)
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