Studie: Langes Sitzen kann krank machen
Regelmäßig Bewegung in den Büroalltag einbauen
Wer im Büro arbeitet tut einer Studie zufolge gut daran, regelmäßig eine Runde durchs Büro zu drehen. Andernfalls drohen Krankheiten wie Diabetes und Übergewicht.
Millionen von Menschen verbringen ihre Tage in statischer Manier vor dem Computer. Die meisten wissen, wie gesundheitsschädlich ihr bewegungsarmer Arbeitsalltag ist und versuchen mit Freizeitsport gegenzusteuern. Schwedische Forscher wissen jedoch zu berichten, dass der Besuch im Fitnessstudio oder die gedrehten Runden auf dem Rad kein ausreichender Ausgleich sind. Wichtiger sei es, sich tagsüber mehr zu bewegen und weniger lang zu sitzen.
Im „British Journal of Sports Medicine“ schreiben die Forscher, dass sie einen klaren Zusammenhang zwischen langem Sitzen und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Stoffwechsels aufgetan haben. Schreibtischtäter haben scheinbar außerdem ein höheres Sterberisiko- und das unabhängig davon, wie viel Sport sie in ihrer Freizeit treiben. Die schwedischen Forscher gehen noch weiter und fordern ihre Forscherkollegen dazu auf, die Definition eines bewegungsarmen Lebensstils neu zu überdenken.
Das Team um Elin Ekblom-Bak vom Stockholmer Karolinska-Institut wertete verschiedene internationale Studien aus. Das Ergebnis: Menschen, die viel sitzen, sind eher von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht betroffen. Um diesen Krankheiten vorzubeugen, sei es nicht nötig, sportliche Höchstleistungen im Büro zu vollbringen. Wichtig sei es dabei, die inaktiven Muskeln zu bewegen. Dafür genüge es, alle 45 Minuten aufzustehen und etwa fünf Minuten lang zu gehen oder leichte Gymnastikübungen zu machen.









