Yoga & Co.
Tiefe Entspannung durch Autogenes Training
Von der Arbeit zum Kindergarten, zwischendurch in den Supermarkt, dann ein Abstecher zur Reinigung - schon der ganz alltägliche Stress kann zur ernsten Überforderung werden. Migräne, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen sind bekannte Warnsignale des Körpers. Eine Methode, Geist und Körper wieder in Einklang zu bringen, ist Autogenes Training.
Wer durch zu hohe Anforderungen im Alltag unter dem Gefühl von Rast- und Ruhelosigkeit leidet, kann mit Autogenem Training auch kurze Pausen zur Entspannung nutzen. Selbst in der Schlange vor der Supermarktkasse ist es mit dem entsprechenden Training möglich, sich durch Schlagworte wie "warm" oder "schwer" in wohltuende Entspannung zu versetzen.
"Autogen" bedeutet "aus sich selber entstehend"
Wesentlich für die Methode des Autogenen Trainings ist die Selbstsuggestion, eine gesteuerte Konzentration auf Zustände und einzelne Partien des eigenen Körpers und das Ziel der Entspannung in ruhiger entspannter Atmosphäre. Zunächst unter Anleitung werden dabei entsprechende Worte oder Sätze gedacht oder gesprochen. Zehn bis zwanzig Minuten dauert eine Übungssitzung, wobei in der Regel mehrere Entspannungsschritte aufeinander folgen, bei denen sich der Übende auf unterschiedliche Ziele konzentriert:
- Allgemeine Entspannung: "Ich bin ruhig und gelöst."
- Schwereübung: "Mein Arme und Beine sind schwer."
- Wärmeübung: "Mein Körper ist angenehm warm."
- Herzübung: "Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig."
- Atmung: "Meine Atmung fließt ruhig und regelmäßig."
- Bauchübung: "Mein Sonnengeflecht ist warm."
- Stirn: "Meine Stirn ist angenehm kühl."
Um den richtigen Umgang mit der Entspannungsmethode zu erlernen, sollte allerdings in Gruppen- oder Einzelsitzungen über mehrere Wochen trainiert werden. Kurse im Autogenen Training werden in der Regel von Krankenkassen übernommen. Auch Volkshochschulen bieten Kurse zu meist erschwinglichen Gebühren. Um den Zustand der Entspannung reflexartig hervorrufen zu können, ist ein sechs- bis achtwöchiges Training nötig.
Wogegen Autogenes Training helfen kann
Bei fortgeschrittenem Training kann sich der Übende durch die Wortabfolge wie "schwer, warm, Stirn kühl" innerhalb weniger Minuten in den Zustand tiefer Entspannung versetzen. Ein gezieltes Vorgehen ist so auch bei folgenden akuten Stresssymptomen möglich:
Tinnitus Migräne - Verdauungsprobleme
Menstruationsbeschwerden Schlaflosigkeit Angstzustände
Entspannung beugt Erkrankungen von Gelenken und Organen vor
Regelmäßiges Autogenes Training führt dazu, dass die Muskulatur sich lockert und die Blutgefäße sich erweitern. Dies wirkt schweren Folgeerscheinungen von erhöhtem









