Wohlfühltipps
Der perfekte Verwöhnabend für alle Sinne
Manche Tage können einen ganz schön schaffen: von Termin zu Termin hetzen, danach noch im vollen Supermarkt einkaufen und schließlich völlig erschöpft nach Hause kommen. Höchste Zeit, sich mal so richtig zu verwöhnen und alle Sinne - Riechen, Hören, Sehen, Schmecken und Fühlen - auf Entspannung einzustellen. Mit dem 50-Minuten-Verwöhnprogramm ist das kein Problem.
1. Schritt: Eine Wohltat für die Nase
Jeder Duft gelangt über die Nase direkt in das so genannte limbische System des Gehirns und stimuliert das vegetative Nervensystem. Bei angenehmen Düften antwortet der Körper mit einer Ausschüttung von Glückshormonen. Eine besondere Wohltat für die Nase ist Zitronengras- oder Zedernholzöl. Auch Pfefferminze wirkt ungeheuer entspannend. Einfach hinsetzen und je einen Tropfen des Öls in Stirn- und Brustmitte mit kreisenden Bewegungen einreiben. Dabei die Augen schließen und den Duft tief einatmen. Das macht den Kopf frei.
2. Schritt: Eine Wohltat für die Ohren
Musik und Töne zielen direkt auf die Seele und das Wohlbefinden. Mittlerweile werden Musiktherapien in vielen Bereichen der Medizin und auch in der Psychotherapie eingesetzt. Wer sich von bezaubernden Klängen verwöhnen lassen möchte, legt am besten eine Entspannungs-CD auf, bettet sich dann mit dem Rücken auf eine weiche Unterlage, legt die Hände auf den Bauch und überlässt sich der Musik. Wer seine Füße in der Nähe der Boxen platziert, kann förmlich merken, wie die negativen Spannungen im Bauch sich lösen. Wer lieber aktiv werden möchte, sollte sich im Asia-Shop eine Klangschale mit einem Klöppel besorgen. Wieder auf den Rücken legen und die Schale auf den Bauch. Den Klöppel dann seitwärts in regelmäßigem Rhythmus an die Schale schlagen. Auch das löst negative Spannungen.
3. Schritt: Eine Wohltat für die Augen
Was die Chinesen schon lange wissen, wird auch hierzulande immer populärer: Die Entdeckung der Langsamkeit. Schon das Beobachten langsamer Bewegungen fördert die Gelassenheit. Tipp: Einfach auf der Matte liegen bleiben, die Augen schließen und mit einer Fantasiereise beginnen. Ideal ist es, sich einen wunderschönen Ort vorzustellen, an dem man gerne wäre. Vielleicht scheint gerade die Sonne vom blauen Himmel und ein paar weiße Wolken ziehen vorüber. Diesen sollte man in Gedanken folgen - und spüren, wie sich langsam ein Gefühl der Leichtigkeit einstellt.
4. Station: Eine Wohltat für die Haut
Das Massagen entspannende Wunder bewirken, ist wohl jedem klar. Doch nicht immer steht ein Masseur bereit, der einen mit gekonnten Handgriffen verwöhnt. Das macht aber nichts. Es geht auch ohne Mithilfe, z.B. mit den so genannten Glücksgriffen der koreanischen Massage. Es geht ganz einfach: Auf einen Stuhl setzen, ohne sich anzulehnen, und jede Übung 36 Mal wiederholen.
- Handflächen kräftig aneinander reiben.
- Die Füße vom Boden abheben und die Sohlen aneinander reiben.
- Den rechten Zeigefinger quer über die Oberlippe nach rechts ziehen, mit dem nächsten Finger wiederholen.
5. Station: Eine Wohltat für die Zunge
Millionen von Nervenzellen sitzen auf der Zunge. Auch sie wollen gerne verwöhnt werden. Ganz besonders gut geht das mit einem Spezialdrink. So geht?s: 2 Papayas, 1 Esslöffel Kokosflocken, 1 Limette, 50 Gramm Magermilchjoghurt und 3 Würfel zerstoßenes Eis in einen Mixer geben und dann mit kleinen Schlucken trinken. Wer nicht alle Zutaten im Haus hat, kann es auch mit 0,2 Liter Milch, einer Frucht nach Wahl, einem Teelöffel Zitronensaft und zerstoßenem Eis probieren.









