Massage
Die besten Verwöhn-Massagen
Ein stressreicher Tag, verspannte Muskeln, steifer Nacken, Kopfweh. Ein wenig Erholung und Entspannung wären jetzt genau das Richtige: Ideal sind Streicheleinheiten von geschulten "Body-Workern". Sie lösen Stress und Energieblockaden. Das Angebot ist groß und reicht von Nuad über Abyhanga bis hin zu Polarity. Alles über die neuesten und besten Verwöhnmassagen.
Die Bowen-Massage
Diese Technik wurde vor mehr als 40 Jahren von dem Australier Tom Bowen entwickelt. Die Bowen-Massage besteht aus einer Reihe sanfter, präziser Griffe, die an bestimmten Körperstellen (Muskeln, Sehnen, Nervenstränge) und in einer genau festgelegten Reihenfolge durchgeführt werden. Ziel der entspannenden Massage ist die Anregung des Energieflusses, um die körpereigenen Heilkräfte zu aktivieren.
Das Besondere: Zwischen den unterschiedlichen Griffen werden immer wieder Pausen eingelegt, damit der Körper die Impulse aufnehmen und verarbeiten kann. Die Bowen-Technik soll vor allem bei Knie- und Bandscheibenproblemen, Schulterbeschwerden und Tennisarm, Stress und Spannungszuständen sowie Menstruationsproblemen helfen.
Nuad
Diese uralte Technik hat ihren Ursprung in der ayurvedischen Medizin und bedeutet übersetzt so viel wie heilsames Berühren. Als Grundlage dieser von buddhistischen Mönchen entwickelten Methode dienen Energielinien, die als "Sen" bezeichnet werden. Über diese Energielinien, auf denen wichtige Akupressurpunkte liegen, wird der Mensch mit Prana (Lebensenergie) versorgt. Fehlt Prana, kommt es zu Unwohlsein und Erkrankungen, da das energetische Gleichgewicht gestört ist.
Eine Sitzung dauert mindestens 90 Minuten, da der Körper in verschiedenen Positionen bearbeitet wird. Die Wirkung ist tiefgreifend. Das Bearbeiten der Energielinien soll Energieblockaden und körperliche Verspannungen lösen und die Beweglichkeit verbessern. Auch Kreislauf und Stoffwechsel profitieren aufgrund der gesteigerten Durchblutung.
Polarity
Randolph Stone (1890-1982) hat diese esoterisch angehauchte Technik entwickelt. Er vermischte dabei Techniken des indischen Ayurveda und der in den USA entwickelten Osteopathie. Auch hier spielt die Energie eine wichtige Rolle. Laut Stone manifestiert sie sich in Form von Gedanken, Gefühlen und - greifbar - als Körper. Wenn die Energie ungehindert fließen kann, führt das zu Harmonie, Ordnung und Gesundheit.
Die Anhänger dieser Methode glauben, dass die Energie ständig zwischen einem negativen und einem positiven Energie-Pol hin und her wandert. Die linke Körperhälfte ist positiv, die rechte Körperhälfte negativ geladen. Blockaden und Störungen in diesem angeblichen Energiefluss sollen für Krankheiten verantwortlich sein. Um den Energiefluss wieder in Schwung zu bringen, bearbeitet der Therapeut festgelegte Körperpunkte mit drei verschiedenen Berührungsgraden: sehr leicht (neutral), leicht (positiv) und fest (negativ). Wissenschaftlich ist die Theorie nicht bewiesen, die Massage ist aber wunderbar entspannend.
Abhyanga
Diese Massage hat einen indisch-ayurvedischen Ursprung. Abhyanga bedeutet übersetzt etwa "drumherum-streichen", und zwar um die speziellen Energiepunkte des Ayurveda: die Marmapunkte. Dazu verwendet der Masseur Öle, die je nach Konstitutionstyp ausgesucht werden. Am Ende der Massage kommen auch Pasten und Pulver zum Einsatz. Abhyanga wirkt enorm entspannend und ausgleichend, heilend und energetisierend. Besonders schön ist die Synchronmassage, bei der zwei oder sogar noch mehr Masseure zur gleichen Zeit mit den gleichen Bewegungen arbeiten.
Abhyanga nimmt die Müdigkeit und kräftigt den Körper, reinigt und festigt das Gewebe, vermindert Muskel- und Gelenkschmerzen, verbessert den Blutkreislauf und schafft eine Empfindung von Leichtigkeit im Körper. Darüber hinaus sollen das Immunsystem gestärkt und der Alterungsprozess verlangsamt werden.









