Gesund Wohnen
Rauchen in Wohnräumen
Etwa 17,8 Millionen Menschen in Deutschland rauchen. Meist Zigaretten, seltener Zigarren und Pfeifen. Für die meisten von ihnen ist die gemütliche Zigarette in den eigenen vier Wänden eine Selbstverständlichkeit. Doch was Genuss und Geselligkeit steigern kann, erhöht vor allem die Schadstoffbelastung im Raum - ein Gesundheitsrisiko, das nicht nur den Raucher selbst, sondern vor allem seine Mitmenschen betrifft.
Besonders schädigend am Passivrauchen ist der so genannte Nebenstromrauch. Er entsteht durch die niedrigen Verbrennungstemperaturen am Rande der Zigarette.
Das Glimmen setzt eine noch höhere Menge an schädlichen Substanzen frei als das vollständige Verbrennen des Tabaks. Es entstehen die gefährlichen PAK (Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe).
Zusätzlich schweben in der Wohnungsluft Formaldehyd, Nikotin, Teer, Benzol und über 4.000 meist unbekannte Stoffe .
Beschwerden durch verrauchte Luft
Die Beschwerden, die die Luftverschmutzung durch Tabakrauch in Wohnräumen nach sich ziehen kann, sind vielfältig - sie betreffen Raucher und Passivraucher.
- Kurzfristig drohen
Kopfschmerzen, Schwindel, Augenbrennen, Halsschmerzen - Langfristig können sich einstellen
Atembeschwerden, Husten und Bronchitis, Herzkrankheiten, Arteriosklerose sowie Lungen- und Kehlkopfkrebs
Gegenmaßnahmen
Wer zum Rauchen vor die Tür geht, schont nicht nur die Tapeten und Gardinen, sondern trägt entscheidend zur Verbesserung Atemluft bei - seiner eigenen und der seiner Mitmenschen.
Lässt sich das Rauchen in Innenräumen nicht vermeiden, hilft mehrfaches Stoßlüften, um die Schadstoffkonzentration abzuschwächen.
Konsequentes Nichtrauchen trägt am maßgeblichsten dazu bei, Beschwerden zu vermeiden. Der Weg zum Nichtraucher muss nicht schwer sein.









