Entspannung
Mächtig entspannt mit den richtigen Antistress-Regeln
Die Belastung ist groß, der Feierabend fern. Doch kein Grund zur Panik, denn mit einigen Verhaltensregeln behält man in jeder Situation einen kühlen Kopf.
Wer in Beruf und Freizeit stark gefordert ist, tut sich häufig schwer damit, Ruhe zu bewahren. Die Spannung wächst und kann in Dauerstress umschlagen, der schließlich der Gesundheit schadet. Mit einem guten Antistress-Management bringt man sich schnell wieder ins Gleichgewicht. Der Grundsatz: Den Alltag vernünftig planen, auf die eigenen Bedürfnisse achten und für ausreichend Entspannung und Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung sorgen.
Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für starke Nerven und eine höhere Belastbarkeit. Ideal sind Gemüse, Obst, Vollkornerzeugnisse, Milch und Milchprodukte. Sie liefern zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine, die die Nerven stärken. Besonders die B-Vitamine, Calcium, Kalium und Magnesium gehören in rasanten und arbeitsintensiven Zeiten auf den Speiseplan.
Mehr Bewegung zahlt sich aus. Sport ist eine effektive Möglichkeit, Stress abzubauen. Deshalb sollte selbst an anstrengenden Tagen immer mal wieder bewusst eine Bewegungspause eingelegt werden. Ein kleiner Marsch auf der Stelle, ein Sprint durchs Treppenhaus oder ein paar Minuten progressiver Muskel-Entspannung reichten, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
Immer mal wieder eine Auszeit einschieben. Da reicht es, sich bei einem guten Buch auf dem Sofa auszustrecken oder entspannende Musik zu hören. Besonders effektiv sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga. Sie helfen dabei, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Auch Atemübungen verhelfen schnell zu mehr Ruhe und sind überall durchführbar.
Nicht zu viel auf einmal angehen. Wenn sich das Gefühl einschleicht, dass einem alles über den Kopf wächst, dann lieber einen Gang herunterschalten und Aufgaben zu einem späteren Zeitpunkt angehen oder an jemanden weiterreichen. Kollegen und der Partner springen sicherlich gern ein, wenn man sich einmal zu viel zugemutet hat.
In turbulenten Zeiten zahlt es sich aus, am Abend eine Aufgabenliste für den nächsten Tag zu erstellen. Um etwas Struktur in den Tag zu bekommen, kann man die Aufgaben mit Prioritäten sortieren und in dieser Reihenfolge abarbeiten. Was nicht geschafft wird, wird einfach für den nächsten Tag notiert. Auf diese Weise vergisst man nichts und kann sich besser auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren.









