Ekzeme: Vorbeugen und Heilen
Auf die richtige Pflege der Haut achten
Die beste Vorbeugung gegen Ekzeme ist eine konsequente Pflege der Haut. Unter normalen Umständen ist sie recht widerstandsfähig. Zu ihrem Schutz besitzt sie einen Säureschutzmantel, den es zu erhalten gilt.
Tipps zur Vorbeugung von Ekzemen:
- Zum Waschen keine Seife, sondern so genannte Syndets verwenden. Sie schonen den Säureschutzmantel.
- Nach dem Waschen die Haut eincremen.
- Zum Duschen bzw. Baden Produkte verwenden, die die Haut fetten und pflegen.
- Beim Kontakt mit Haut reizenden Stoffen (zum Beispiel Putzmitteln) Handschuhe tragen.
- Bekannte Auslöser von Ekzemen möglichst meiden.
Tipps zur Selbsthilfe:
Für die Behandlung von Ekzemen gibt es verschiedene Wirkstoffe. Sie werden auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Einige Beispiele:
- Bufexamac wirkt entzündungshemmend und lindert den Juckreiz.
- Gerbstoffe dichten die Haut ab, lindern Reizerscheinungen, hemmen die Entzündung und bessern den Juckreiz. Zudem verringern sie die Schmerzempfindlichkeit der Haut.
- Schieferöle (sulfonierte Schierferöle, Ichthyol) haben ebenfalls eine ganze Reihe positiver Wirkungen: Sie bremsen die Entzündung, wirken einer Besiedlung mit Bakterien entgegen, fördern die Durchblutung und verringern den Juckreiz.
- Starke Entzündungshemmer sind die Wirkstoffe aus der Kortison-Familie. Rezeptfrei erhältlich sind Zubereitungen mit 0,25 Prozent Hydrocortison.
Ein Fall für den Arzt sind Ekzeme dann, wenn sie zum ersten Mal auftreten, die Ursache unbekannt ist oder sie sehr stark ausgeprägt sind. Auch wenn Bakterien ihr Unwesen treiben und das Ekzem eitert, ist der Gang zum Arzt dringend anzuraten. Das gilt auch dann, wenn das Ekzem nicht innerhalb weniger Tage auf die Selbstbehandlung anspricht.





