Selbstbefriedigung

Wie der Mann sich zum Höhepunkt bringt

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Männer zögern den Orgasmus bei der Selbstbefriedigung gerne hinaus.
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Männer fangen früher an als Frauen, sich selbst zu befriedigen. In der Regel tun sie es auch häufiger. Experten begründen dies damit, dass Männer einen zehn- bis zwanzigmal höheren Testosteronspiegel haben. Dieses Hormon machen Wissenschaftler für den Sexualtrieb verantwortlich. Genauso unterschiedlich wie Frauen masturbieren auch Männer: Jeder hat seine eigene Methode.

Sensibelster Teil des männlichen Geschlechts ist die Penisspitze, die Eichel. Sie reagiert hochgradig empfindlich auf Stimulation, weil dort viele Nervenenden zusammenlaufen. Noch zarter ist das so genannte Vorhautbändchen, das Frenulum. Es liegt an der Unterseite des Penis, dort wo sich die Eichel mit der Vorhaut verbindet. So wie die Frauen sich auf ihre Klitoris, konzentrieren sich die meisten Männer auf ihr Vorhautbändchen.

Orgasmus handgemacht

Die meisten Männer umschließen den Penis mit einer lockeren Faust und lassen die Hand dann rhythmisch auf- und abgleiten. Das kann im Sitzen, in der Dusche, im Bett oder auf der Toilette sein. Manche Männer massieren dabei auch ihre Hoden, andere umschließen ihre Peniswurzel. Einige Männer bevorzugen einen schnellen konstanten Rhythmus, andere wiederum lieben es eher langsam und sanft.

Viele bringen sich auf diese Weise kurz vor den Höhepunkt und fangen dann wieder an. Der Orgasmus ist nämlich besonders intensiv und befriedigend, wenn er ein paarmal verzögert wird, weil sich die Erregung so immer stärker aufbauen kann. Eine Weisheit, die auf dem asiatischen Kamasutra und dem -Sex beruht.

Sobald der Höhepunkt einsetzt, gehen fast alle Männer "vom Gas": Das heißt, das Tempo wird entweder reduziert oder sie hören ganz auf, sich zu stimulieren. Besonders die Penisspitze ist kurz nach einem Samenerguss (Ejakulation), äußerst reizempfindlich. Das Sperma landet bei den meisten dann in einem Handtuch, auf dem eigenen Körper oder in der Dusche.

Sexmagazine und Pornovideos unbeliebt

Um sich zu stimulieren, verschlingen die wenigsten Männer regelmäßig Sexmagazine und Pornovideos, wie Studien von Sexualforschern zeigen. Die Männer selbst gaben zu Protokoll, dass ihre bei der Selbstbefriedigung stark davon abhängen, was sich in ihrem Leben gerade abspielt. Das kann das tiefe Dekolleté einer Kollegin sein, aber auch die sexy Frauenbeine in der U-Bahn und eine besonders aufregende Begegnung mit der Partnerin. Frauen hingegen haben meist zwei bis drei Lieblingsfantasien, mit denen sie immer wieder einen Orgasmus erreichen können.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 28. März 2010

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