Entwarnung bei Lebkuchen

Acrylamidgehalt in Lebkuchen gesunken

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Lebkuchen in der Produktion: Die Acrylamidwerte in dem Weihnachtsgebäck sind geringer als früher.
(dpa)

Krebsgefahr durch Acrylamid in Lebkuchen, so warnten Experten in den vergangenen Jahren. Neue Untersuchungen zeigen, dass der Acrylamidgehalt im Weihnachtsgebäck so niedrig ist, dass man es sorglos genießen kann - wenn Sie gewisse Regeln einhalten.

Verbraucher müssen aus Angst vor Acrylamid nicht komplett auf Lebkuchen verzichten. In den vergangenen Jahren war das Gebäck wegen hoher Werte des möglicherweise krebserregenden Stoffes in die Kritik geraten. In maßvollen Mengen sei das Weihnachtsgebäck aber in der Regel absolut unbedenklich, erklärte ein Sprecher des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig. Die Acrylamidwerte in Lebkuchen seien in den vergangenen Jahren tendenziell gesunken: "Wir beobachten einen Rückgang seit einigen Jahren."

Aktuelle Untersuchungen finden nur wenig Acrylamid

Die jüngsten Probenergebnisse, die dem Amt aus den Bundesländern vorliegen, stammen aus 2011. Demnach sind die Werte im Vergleich zu 2010 im Schnitt gesunken. Acrylamid entsteht durch hohe Temperaturen beim Backen, Braten und Frittieren. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Verbraucher können den Acrylamidwert in Lebensmitteln beim Kauf nicht erkennen. Die Hersteller ermitteln ihn nicht, er steht nicht auf der Verpackung.

Die Forscher messen die Menge an Acrylamid in Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg). Als sogenannter Signalwert gelten derzeit 1000 µg/kg. Die meisten Werte aus der Stichprobe von 2011 lagen darunter, der Maximalwert lag bei 2242 µg/kg. Daraus sei aber nicht zu schließen, dass Werte oberhalb des Signalwerts wirklich gesundheitsschädlich seien, erklärte der Sprecher des BVL. Die Ermittlung der Signalwerte sei vielmehr ein Instrument, um die Acrylamidgehalte abzusenken.

Kalorienfalle Weihnachtsmarkt
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    Glühwein

    Mit Schuss und viel Zucker hat der mit Zimt und Nelken gewürzte Wein über 300 Kalorien.

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    Tee

    Macht genauso warm wie Glühwein, hat aber deutlich weniger Kalorien (160): Heißer Tee mit Rum und Zitrone.

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    Feuerzangenbowle

    Vorsicht: Die Glühwein-Variante mit flambiertem Zucker liefert 350 Kalorien pro Pott.

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    Lumumba

    Noch dicker: Die heiße Schokolade mit Amaretto oder Rum und Sahne liefert 400 Kalorien. Für die Linie besser: Tee mit Rum.

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    Bratwurst

    Der Weihnachtsmarktklassiker bringt es mit Brötchen und Senf auf 600 Kalorien. Wer trotzdem nicht drauf verzichten möchte: Ersetzen Sie damit eine Mahlzeit etwa das Abendessen.

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    Gebrannte Mandeln

    Die mit Zimt gewürzten Mandeln sind mit viel Zucker geröstet, und zwar im Verhältnis 1 : 1. Deshalb enthalten sie jede Menge Kalorien, hundert Gramm rund 500 Kalorien.

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    Maronen

    Geröstete Esskastanien sind eine wesentlich gesündere Alternative: Sie liefern gesunde Fettsäuren, aber nur ein Fünftel der Kalorien wie gebrannte Mandeln.

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    Reibekuchen

    ... Kartoffelpuffer oder Dotsch. Regional heißt die heiße, fette, Kartoffelspezialität zwar anders, enthält aber immer viele Kalorien: zwei Stück rund 500 Kalorien.

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    Ofenkartoffel

    Die fettarme Alternative: Ofenkartoffel mit Quark. Das schmeckt, macht satt und hat trotzdem nur knapp 300 Kalorien.

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    Mutzenmandel

    Schmalzgebäck wie die für Weihnachten typische Mutzenmandel ist fettreich. Hundert Gramm liefern etwa 450 Kalorien - also am besten mit vielen teilen...

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    Waffel

    Süß und warm, aber mit wesentlich weniger Fett als Mutzenmandeln: Frische Waffeln, mit einer essen Sie nur gut 200 Kalorien (aber bitte ohne Sahne!).

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    Crêpes

    Mit Schokolade oder Nougatcreme kommen Sie dabei auf 400 Kalorien. Besser: Crêpes mit Zimt und Zucker oder Apfelmus, denn so haben sie ein Drittel weniger Kalorien.

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    Stollen

    Kandierte Früchte, Rosinen, Mandeln, Zucker, Butter: Eine Scheibe Stollen hat knapp 400 Kalorien und ersetzt damit eine kleine Mahlzeit.

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    Honiglebkuchen

    Im Vergleich zu Stollen ist Honiglebkuchen wie Fastenspeise. Das Traditionsgebäck aus Honig, Mehl, Pottasche und Gewürzen bringt es auf nur 40 Kalorien pro Stück.

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Autor: Monika Preuk / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 04. Dezember 2012
Quellen: Mit Material der dpa

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