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- Ein Sonnenbrand sollte nicht unterschätzt werden
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Wer sich ungeschützt in der Sonne räkelt und ihre Intensität unterschätzt, riskiert einen Sonnenbrand: Die Haut entzündet sich und wird rot. Je nach Schwere kann das Heilen der Haut bis zu zwei Wochen dauern, Langzeitfolgen nicht eingeschlossen.
Eine Überdosis an UV-Strahlen ist die Ursache für einen Sonnenbrand, einer akuten Entzündung der Haut - in der Fachsprache Dermatitis solaris genannt. Der Grund: Die Grenze des natürlichen UV-Schutzes der Haut wird überschritten.
Fieber und Übelkeit: Anzeichen für Sonnenbrand
Die Symptome von Sonnenbrand zeigen sich meist erst sechs bis acht Stunden nach dem Sonnenbaden und erreichen nach 24 bis 36 Stunden ihren Höhepunkt. Ein bis zwei Wochen dauert es, bis die Beschwerden wieder abklingen.
• Leichter Sonnenbrand: Die Haut schmerzt, juckt, ist gerötet und schwillt an. Die Hornschicht, die so genannte Lichtschwiele, verdickt sich. Nach Abklingen der Symptome wird die Haut braun.
• Schwerer Sonnenbrand: Die Haut ist rot und schmerzt sehr. Außerdem bilden sich Blasen, die Narben hinterlassen können.
• Großflächiger Sonnenbrand mit Blasenbildung: Fieber, Unwohlsein, Kältegefühl und eventuell Kreislaufstörungen treten auf. Zudem können geplatzte Blasen zu einer Infektion führen.
Schnell helfen, wenn die Haut vom Sonnenbrand brennt
• Bei einem leichten und kleinflächigen Sonnenbrand: Feuchte, kühle Umschläge oder kühlende Gele und Lotionen lindern die Beschwerden. Auch kortisonhaltige Salben helfen.
• Bei einem Sonnenbrand mit Blasen: Neben den genannten Maßnahmen bei einem leichten Sonnenbrand sollte ein Hautarzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls die Blasen steril öffnen muss.
• Bei großflächigem Sonnenbrand mit Blasen: Eine sofortige ärztliche Behandlung in einem Krankenhaus ist unbedingt notwendig.
Sicher in die Sonne: Schutz vor UV-Strahlen und Sonnenbrand
Das Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt zum einen vom jeweiligen Hauttyp ab, zum anderen vom richtigen Schutz. Um die Sonne genießen zu können und die gesundheitlichen Gefahren der UV-Strahlung zu vermeiden, sollten beim Sonnenbaden ein paar Tipps beherzigt werden.
• Kein Sonnen in der prallen Mittagshitze. Besser ist, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen und so einem Sonnenbrand aus dem Weg gehen.
• Der beste Schutz gegen Sonnenbrand ist Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille.
• Unbedeckte Körperstellen mit Sonnenschutzmittel eincremen, die sowohl UVA- als auch UVB-Filter enthalten.
• Den Lichtschutzfaktor so wählen, dass er dem doppelten UV-Index entspricht. Der UV-Index gibt die Menge an UV-Strahlung an, die einen Sonnenbrand auslösen kann. Der Wert schwankt tagesabhängig und kann beim
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem
Umweltbundesamt (UBA) sowie dem
Deutschen Wetterdienst (DWD) erfragt werden. Je höher der Wert liegt, desto größer ist das Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen.
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Gesünder sonnenbaden
Medikamente, Make-up, die richtige Creme und sogar Strahlung hinter Fensterscheiben: Beim richtigen Sonnen gibt es einiges zu beachten.
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Sonnenterrassen besonders pflegen
Schultern, Stirn, Nase: Diese sogenannten Sonnenterrassen bekommen besonders viel Strahlung ab und verdienen deshalb eine Extraportion Sonnencreme.
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Hautschutz langsam aufbauen
Die Hautbräunung ist ein natürlicher Schutzmechanismus gegen Strahlenschäden, der allerdings Zeit braucht. Übertreiben Sie es deshalb nicht gleich mit der ersten Frühjahrssonne - selbst sie ist schon sehr intensiv.
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Kinder brauchen besonderen Schutz
Kleinstkinder bis ein Jahr sollten nach Möglichkeit gar nicht in die pralle Sonne. Die größeren Kleinen brauchen einen besonders hohen Lichtschutzfaktor, daher am besten Spezialprodukte für Kinder verwenden.
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Vorsicht am und im Wasser
Die Wasseroberfläche reflektiert Strahlung, daher ist am Strand und auf der Luftmatratze Vorsicht geboten. Es empfehlen sich wasserfeste Cremes, regelmäßiges Nachcremen und ein schattiges Plätzchen.
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Kopfhaut nicht vergessen
Oft übersehen wird der Schutz der Kopfhaut. Wenn Sie einen Scheitel tragen, verlagern Sie ihn öfter, um nicht eine Hautpartie übermäßig zu schädigen. Falls Sie eine Glatze tragen, verwenden Sie am Oberkopf Sonnencreme.
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Sonnenstich vorbeugen
Um das Sonnenbaden nicht mit der Übelkeit eines Sonnenstichs zu bezahlen, stets den Kopf und Nacken bedecken.
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Bloß kein Lipgloss
Die transparente Kosmetik kann, genau wie Babyöl, die Strahlung stärker machen. Pflege braucht die Mundpartie in der Sonne natürlich trotzdem, am besten mit einem speziellen Sonnenschutzprodukt für die Lippen.
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Genug trinken
Wer viel schwitzt, muss für Nachschub sorgen, aber bitte für alkoholfreien - wie Wasser und dünne, erfrischende Schorlen.
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Schatten ist nicht Schutz genug
Selbst im Schatten erreichen Ihre Haut bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen. Cremen Sie sich also unter Bäumen, Palmen und Sonnenschirm genauso gut ein.
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Die Augen schützen
Strahlung- und lichtempfindlich sind vor allem die Augen. Eine größere Sonnenbrille schützt zugleich die empfindliche Haut drumherum und beugt Fältchen vor.
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Make-up lieber weglassen
Wer am Strand auf Make-up, Rouge und Mascara setzt, riskiert einen unschönen, fleckigen Teint statt gleichmäßiger Bräune.
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Seien Sie sich der Strahlung bewusst
Sich unbekümmert und exzessiv zu sonnen, schadet der Gesundheit. Führen Sie sich immer wieder vor Augen: Sonne heißt Strahlung. Und die kurbelt zwar die Vitamin-D-Produktion an, lässt aber zugleich die Haut altern und anfällig für Krebs werden.
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Siesta halten
Meiden Sie die direkte Mittagssonne zwischen elf und 15 Uhr und gönnen Sie Ihrer Haut stattdessen eine Auszeit.
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Vorsicht am Fenster
Zwar wird man hinter Glasscheiben nicht braun, die für die Hautalterung verantwortlichen UV-B-Strahlen durchdringen sie jedoch. Autofenster dagegen schützen meist vor beiden Wellenlängenbereichen.
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Gesicht gesondert eincremen
Die empfindlichere Gesichthaut braucht ein spezielles Pflegeprodukt mit höherem Lichtschutzfaktor, um den Zeichen der Zeit etwas entgegen zu setzen.
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Hände brauchen hohen LSF
Das Gleiche gilt für die Hände: Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt sie vor Altersflecken und Hautkrebs.
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Aufs Ablaufdatum der Sonnencreme achten
Mittlerweile haben Kosmetika eine empfohlene Verwendungsdauer aufgedruckt. Überschreiten Sie sie nicht und kaufen Sie im Zweifelsfall eine neue Flasche, um optimalen Schutz zu erzielen.
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Regelmäßig nachlegen
Es ist ein alter Rat, der aktuell bleibt: Nur wer regelmäßig, großzügig und flächig nachcremt, bietet seiner Haut ausreichenden Sonnenschutz.
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Vorsicht mit bestimmten Medikamenten
Lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel, wenn Sie regelmäßig Arzneien einnehmen: Manche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut - Sonnenbäder sollten Sie dann nach Möglichkeit vermeiden.
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Hauttyp respektieren
So banal es klingen mag: Achten Sie auf Ihren Hauttyp und muten Sie ihrer Haut nicht zu, auf Gedeih und Verderb einen Ton dunkler zu werden. Ihr größtes Organ wird es Ihnen danken - mit gesundem und glattem Aussehen.
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Klasse statt Masse
Überschreiten Sie eine Maximalzahl von 50 Sonnenbädern pro Jahr nicht, egal wie lange sie dauern. Das raten Experten.
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Lange Kleidung
Sehr effektiv vor Strahlenschäden schützt es, die Haut mit Kleidung zu bedecken. Je enger sie gewebt ist, desto besser.
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Haut regelmäßig auf Veränderungen überprüfen
Beobachten Sie Ihre Haut selbst, gerade an schwer zugänglichen Stellen wie Oberkopf und Fußsohlen. Das Screening beim Hautarzt hilft, bösartige Veränderungen zu erkennen.
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Autor: Springer Medizin / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 16. Mai 2007