Sonne & Solarium

Sonnenbrand: Feuer auf der Haut

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Ein Sonnenbrand sollte nicht unterschätzt werden
Getty Images/Polka Dot RF

Wer sich ungeschützt in der Sonne räkelt und ihre Intensität unterschätzt, riskiert einen Sonnenbrand: Die Haut entzündet sich und wird rot. Je nach Schwere kann das Heilen der Haut bis zu zwei Wochen dauern, Langzeitfolgen nicht eingeschlossen.

Eine Überdosis an UV-Strahlen ist die Ursache für einen Sonnenbrand, einer akuten Entzündung der Haut - in der Fachsprache Dermatitis solaris genannt. Der Grund: Die Grenze des natürlichen UV-Schutzes der Haut wird überschritten.

Fieber und Übelkeit: Anzeichen für Sonnenbrand

Die Symptome von Sonnenbrand zeigen sich meist erst sechs bis acht Stunden nach dem Sonnenbaden und erreichen nach 24 bis 36 Stunden ihren Höhepunkt. Ein bis zwei Wochen dauert es, bis die Beschwerden wieder abklingen.

Leichter Sonnenbrand: Die Haut schmerzt, juckt, ist gerötet und schwillt an. Die Hornschicht, die so genannte Lichtschwiele, verdickt sich. Nach Abklingen der Symptome wird die Haut braun.

Schwerer Sonnenbrand: Die Haut ist rot und schmerzt sehr. Außerdem bilden sich Blasen, die Narben hinterlassen können.

Großflächiger Sonnenbrand mit Blasenbildung: Fieber, Unwohlsein, Kältegefühl und eventuell Kreislaufstörungen treten auf. Zudem können geplatzte Blasen zu einer Infektion führen.

Schnell helfen, wenn die Haut vom Sonnenbrand brennt

• Bei einem leichten und kleinflächigen Sonnenbrand: Feuchte, kühle Umschläge oder kühlende Gele und Lotionen lindern die Beschwerden. Auch kortisonhaltige Salben helfen.

• Bei einem Sonnenbrand mit Blasen: Neben den genannten Maßnahmen bei einem leichten Sonnenbrand sollte ein Hautarzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls die Blasen steril öffnen muss.

• Bei großflächigem Sonnenbrand mit Blasen: Eine sofortige ärztliche Behandlung in einem Krankenhaus ist unbedingt notwendig.

Sicher in die Sonne: Schutz vor UV-Strahlen und Sonnenbrand

Das Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt zum einen vom jeweiligen Hauttyp ab, zum anderen vom richtigen Schutz. Um die Sonne genießen zu können und die gesundheitlichen Gefahren der UV-Strahlung zu vermeiden, sollten beim Sonnenbaden ein paar Tipps beherzigt werden.

• Kein Sonnen in der prallen Mittagshitze. Besser ist, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen und so einem Sonnenbrand aus dem Weg gehen.

• Der beste Schutz gegen Sonnenbrand ist Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille.

• Unbedeckte Körperstellen mit Sonnenschutzmittel eincremen, die sowohl UVA- als auch UVB-Filter enthalten.

• Den Lichtschutzfaktor so wählen, dass er dem doppelten UV-Index entspricht. Der UV-Index gibt die Menge an UV-Strahlung an, die einen Sonnenbrand auslösen kann. Der Wert schwankt tagesabhängig und kann beim 

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem 

Umweltbundesamt (UBA) sowie dem 

Deutschen Wetterdienst (DWD) erfragt werden. Je höher der Wert liegt, desto größer ist das Risiko einen Sonnenbrand zu bekommen.

Gesund sonnen
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Autor: Springer Medizin / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 16. Mai 2007

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