Insektengiftallergie

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In Deutschland sind hauptsächlich Stiche von Wespen oder Bienen Auslöser einer Insektengiftallergie.
Getty Images/iStockphoto

Manche Menschen reagieren allergisch auf einen Stich von Wespen, Bienen oder anderen Insekten. Da solch ein Biss für Allergiker lebensbedrohlich werden kann, sollten Betroffene den Kontakt mit den Insekten vermeiden und mit einem Notfallset für eine sofortige Therapie vorbereitet sein.

Normalerweise sind Stiche und Bisse von Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen, Mücken oder Bremsen nicht gefährlich, sondern nur schmerzhaft. Es gibt aber Menschen, die mit einer - mitunter heftigen - allergischen Reaktion auf solch ein Ereignis reagieren. Bei etwa vier Prozent aller Deutschen ist das so. Eine über das normale Maß hinausgehende örtliche Reaktion auf Insektenstiche zeigt sich immerhin bei bis zu einem Fünftel aller Deutschen.

Das tückische an einem Stich ist, dass das Gift direkt durch die Haut in den Menschen gelangt, die Körperabwehr der Haut also so umgeht. Deswegen können Insektengiftallergien recht schnell auftreten. Wie immer bei einer Allergie reagiert die Immunabwehr völlig unnötig auf einen an sich harmlosen Bestandteil des Insektengiftes. Diese Bestandteile nennt man Allergene.

Allergischer Schock kommt oft in Minuten

Die ersten Symptome machen sich in Form von Hautrötungen bemerkbar, einer Schwellung oder einem Brennen. Kommt die allergische Reaktion so richtig in Fahrt, kommen (mitunter sehr schnell) Übelkeit, Kopfschmerzen, Atemnot und Herz-Kreislauf-Beschwerden dazu. In dem Fall gilt es, umgehend Sofortmaßnahmen einzuleiten, deswegen sollten Insektengift-Allergiker stets ein Notfallset bei sich haben.

Am besten beugt man natürlich vor, in dem man alles unternimmt, nicht von einem Insekt gestochen oder gebissen zu werden. Geeignete Kleidung gehört genauso dazu wie Nahrung nicht offen stehen zu lassen. Auch ein Fliegengitter hilft natürlich.

Autor: Karin Wunder / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 06. Februar 2012

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